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17 Jahre wurde man verarscht ….

“Als ich neulich in meiner Musikbox blätterte”… heute sollte ich sagen, als ich neulich durch das Internet bretterte, fiel mir folgender Satz auf:

“Mir hat man die Augen geöffnet. Ich wurde 17 lange Jahre betrogen.”

Lasset uns mal über diesen Satz nachdenken und meditieren. Was sollen 17 Jahre heißen? 17 Jahr, blondes Haar? und sind 17 Jahre länger als andere 17 Jahre? Ist vielleicht nur die Leitung besonders lang? Das ist aber bei einem 16.000 High Speed DSL Anschluss egal. Es dreht sich hier um Kampfsport. Nein, es dreht sich nicht. Es steht still und verharrt. Es gefällt mir, wie die Erkenntnisbüchern von Aussteigern einer Sekte. Wir liest denn eigentlich solche Bücher? Jeder Mensch, der einigermaßen noch alle Tassen im Schrank hat, erkennt eine Sekte auf Anhieb und merkt, dass er verarscht wird. Wer das nach erst nach 15 Jahren bemerkt ist ein riesengroßer Dummkopf. Dessen Buch braucht, ja sollte man nicht lesen. Oder wollen Sie Ihre Zeit mit Halbdackeln verbringen?

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Unterricht im Kampfsport

Mittlerweile hat im Internet dieser “nette” Clip eines unterrichtenden Japaners schon “Kultstatus” erreicht. Der freundliche Kampfsport-Lehrer zeigt sensibel und gefühlvoll wie Kämpfen funktioniert. Sportlich ambitioniert, engagiert und mit einem angenehm fehlenden Weichbild wird jungen Menschen in dieser Schule das Kämpfen beigebracht.

So ist es richtig! Mit klugen Worten wird dem Schüler Trainingsmotivation nahegelegt. Die Zusammenhänge werden erklärt und damit es keine weiteren unnötige Kontroversen gibt, wird der Schüler herzlich und pädagogisch motiviert.

Eine besondere Hand und eines guten Einfühlungsvermögens bedarf es bei der Betreuung von seinen Schützlingen auf Wettkämpfen. Auch hier zeigt ein Trainer Verständnis für die Anspannung und Probleme, die sich gerade vor Kampfbeginn einstellen können. Eventuell ist es auch eine Behandlung, die zur Motivation genommen wird, wenn der Wettkampf doch wieder Erwarten nicht so gut lief. Vielleicht ist auch der etwas eigenartige zitronengelbe Fightdress des Zöglings Anlass für dieses “Männergespräch”.

Bei diesem Herren handelt es sich um den beliebten Satoru Sayama. Ein Mann der ersten Stunde der Mixed Martial Arts. Wir lesen hier etwas über ihn:

“Shooto ist eine moderne Kampfsportart, die Mitte der 80er Jahre von Satoru Sayama in Japan ins Leben gerufen wurde. Satoru Sayama, vielen bekannt unter dem Namen „Tiger Mask“ aus dem Japanischen Pro-Wrestling, hat die meiste Zeit seines Lebens damit verbracht, Kampfsportarten wie Muay Thai, Sambo, Judo, Karate und das so genannte Catch-As-Catch-Can-Wrestling (Catch-Wrestling) zu trainieren und zu studieren und kam zu dem Entschluss, eine globale Kampfsportart zu entwickeln, welche die jeweils effizientesten Techniken aus den verschiedenen Bereichen verbindet. Er nannte diese Art des realen Kämpfens Shooto. 1986 fand in Japan die erste Amateur-Shooto-Veranstaltung statt und im Jahre 1989 konnte Saturo Sayama einem interessierten Publikum die ersten professionellen Kämpfe präsentieren.”

Aus Wikipedia Deutschland

Zu trainieren und studieren“, ja da haben wir es wieder und “die effizientesten Techniken verbinden“. So sieht dann das Training einer “globalen Kampfsporart” aus. Wer schreibt denn eigentlich solche Texte auf Wikipedia?

Mehr Biografisches findet sich auf den englischsprachigen Wikipediaseiten über “Tiger Mask”.

Wollt ihr Tigermask mal kämpfen sehen? Dann einfach hier klicken. Wie sage ich gerne: Das sieht immer alles ganz anders aus, wenn ein richtiger Gegner vor einem steht.

Teil 1: Von Einem, der auszog das Kotzen zu lernen

Lange habe ich über das Ende der Kampfkunst Vereinigung bzw. den vollzogenen Wechsel zum Kampfwerk e.V. geschwiegen. Leider muss ich immer wieder sehen, dass einige der damaligen Beteiligten merkwürdigerweise mein Schweigen dazu zu nutzen, um mir bei meiner Arbeit und bei meinen Tätigkeiten zu schaden, wo es nur geht. Aus diesem Grunde habe ich beschlossen eben diesen Mangel zu brechen und über die Vorfälle, die damals geschahen zu schreiben. Immer wieder wird versucht, kolportierte und äußerst subjektivistische Ansichten als Wahrheiten zu verkaufen. Sicherlich kann man Eseln solche Dummheiten verkaufen. Doch denke ich, dass es besser ist, dem Aufklärungszwang subjektivistischer Sichtweise, der ein gewisser Herr wie ein Pawloscher Hund als Zwangshandlung aufsitzt, mal mit Sachinformationen entgegen zu wirken. Ich werde die hauptsächlich handelnden Personen nennen. Das Nennen von Zeugen, die diese Vorfälle beweisen werden, schiebe ich bei Bedarf nach.

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Weil ich so etwas immer wieder lesen muss

Ein Mensch im KKB schrieb:

“Da wir uns aber bei einem solchen Zug selbst im Wege stehen, müssen wir beim Ziehen zusätzlich unseren Standpunkt verändern. Hier kommen wir in die Anwendungen der Holzpuppen-Schrittarbeit (vereinfacht: Gegner der nicht frontal besiegt werden kann, wird von der Seite angegriffen usw.)”

Geantwortet wurde:

“Es g i b t in der HP-Form keine spezielle Schrittarbeit, sondern nur die, die wir sowieso anwenden. Und im Wege stehen tu ich mir beim ziehen auch nie, da ich den Arm des Gegners immer am langen Hebel minimal aus dem Wege räumen kann – und minimal reicht mir schon für den Overkill…! “

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Was wir schon immer gewußt haben…

Wenn man so durch die Wing Chun Interwelt schlurft, dann trifft man immer auf tiefschürfende Erneuerungen. Immer wieder wird man endlich mit Neuigkeiten und Insidergeheimnissen versorgt. Da ich Euch immer gegen den Strich bürsten muss und Euch gerne Dinge sage, die Ihr nicht hören wollt, werde ich mal Dinge sagen, die wir schon immer über das Wing Chun wussten. Also zunächst mal die Trainingsmethode.

Weil da gibt es immer die tollsten Innovationen. Also zum Beispiel so dieses Modifizieren. Deutschlands bekanntester Modifikator beschrieb schon zu Olims Zeiten die Trainingsmethoden der Alten. Ich will noch mal wiederholen, wie die aussah.

Nein, ich schaffe das in einem kleinen Satz: Siu Nim Tau und Fauststöße. Dann Dan Chi und Chi Sau, aber lediglich den Poon Sau Zyklus. Keine Schrittarbeit, keine Wendungen. Geht man davon aus, dass mindestens 10 Stunden die Woche trainiert wurde, dann dauerte dieses “Programm” so um die zwei, drei Monate. Dann kam die Schrittarbeit hinzu. Übungen zu den “Four Gates” (Schwingerabwehr und CoKg.) Der wichtige Angriff über die Tan-Sau-Linie. Also: Gut und kurz, wir wissen das!

Aber noch Güter und Du liebe Güte. Überall wird da was Besseres angeboten. Gleich an die Holzpuppe und dann ein wenig Doppelmesser. Hier springen wir mit dem Langstock herum und wie wäre es denn mit einem Stückchen der Biu Jee (3.Form)? Wisst ihr Buben eigentlich, wie mir das vorkommt: Wie Kinder, die im Bus auf der Heimfahrt der Schule so tun, als ob sie englisch sprechen! Wie kann man denn eine Sprache sprechen, wenn man sich beharrlich weigert die Vokabeln zu lernen?

Sicherlich erscheint es dem unkonzentrierten Menschen des 21. Jhrdts. nicht als das abwechslungsreiche Programm. Und “Um Himmelswillen! Wie kann ich mich da verteidigen?” Sicherlich – und auch ich bin da ein wenig nachgiebig – ist Spaß ein motivierender Moment. Und vor allem als Trainer muss man die Leute motivieren. Das ist sicherlich ein großes Problem.

Was mich aber wundert ist, dass Leute, die Wing Chun unterrichten nicht einmal mehr wissen, wie früher (und auch heute) Wing Chun unterrichtet werden sollte, damit es mehr ist als ein flottes Sammelsurium an Techniken, sondern ein einheitliches Ganzes also ein System ergibt. Man kann keinerlei Techniken oder Anwendungen zeigen ohne die genaue Bewegungslehre vermittelt zu haben. Es geht nichts so wirklich ohne die richtige Siu Nim Tau. Die Position und der spezifische Einsatz der Muskulatur werden am Anfang eben dort – und nur! dort – vermittelt.