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	<title>Wendelins Wing Chun Blog &#187; Ving Tsun</title>
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	<description>Kommentare zu Wing Chun, Kampfsport und mehr</description>
	<lastBuildDate>Wed, 10 Feb 2010 12:53:20 +0000</lastBuildDate>
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			<item>
		<title>Eiertanzen, wie ich es meine &#8230;</title>
		<link>http://www.wingchun-online.de/blog/wendelin/2009/06/26/eiertanz-wie-ich-es-meine/%</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Jun 2009 11:52:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wendelin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kampfsport]]></category>
		<category><![CDATA[Ving Tsun]]></category>
		<category><![CDATA[Hauen]]></category>
		<category><![CDATA[Kämpfen]]></category>
		<category><![CDATA[Minimalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Nürnberg]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstverteidigung]]></category>
		<category><![CDATA[Wendelin]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein paar Gedanken über Training, was manche Leute als "hart" empfinden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Wendelin aus Nürnberg sagt, sein VT sei ein &#8216;Hauer&#8217;-System. Gut für jemand der Spass am Hauen mit einem minimalistischen System hat, das natürlich hartes Training braucht.</p></blockquote>
<p><img class="size-medium wp-image-16648 alignright" title="080408022059-6olsu" src="http://www.wingchun-online.de/blog/wendelin/wp-content/uploads/2009/06/080408022059-6olsu1-191x300.jpg" alt="080408022059-6olsu" width="191" height="300" /><br />
So ist er halt, der Wendelin. &#8220;Mein VT ist ein Hauer System&#8221;, sagt er aus Nürnberg. Gut für mich, dass ich Spass habe am Hauen. Und deshalb brauche ich ein &#8220;hartes Training&#8221;. Also nichts für weiche Eier.</p>
<p>Da schauen wir mal, welcher Unsinn im Internet herumwabbert und wie bar des Verstandes die Leute sind. Nu kucke! Also erstmal sollte ich das Verhältnis vom &#8220;Hauen&#8221; oder Kämpfen zur <strong>SV</strong> &#8211; wie die Fachleute sagen &#8220;zur SV&#8221; &#8211; mal klären. Gräßlich, nicht? Habe ich das in diesem Block noch nicht genug getan?</p>
<p>Lies mal einfach hier: <a href="http://www.wingchun-online.de/blog/wendelin/2008/12/selbstverteidigung-kampfkunst-und-andere-begriffe/">Wendelin aus Nürnberg sagt über SV</a></p>
<p>SV heißt nicht Sommerschlussverkauf, sondern Selbstverteidigung. Nicht, dass ist das Ding, was wir so unbedingt brauchen, wenn wir uns gegen die immer gefährlichere Welt schützen müssen. Was aber auch immer Selbstverteidigung ist, du wirst es einfach nicht in einer Kampfsportschule lernen. Wenn sich der Lehrer und du bemühen, lernst Du da nämlich kämpfen, meistens aber eher &#8220;Eiertanzen&#8221;. Kämpfen oder wie der Schreiberling &#8211; im Übrigen sein anonym ist &#8220;Sifu Seifenzahn&#8221;, sagt &#8220;Hauen&#8221;. Hauen ist nun mal einfach ein wesentlicher Bestandteil.</p>
<p>Aber lassen wir uns mal durch ein Vakuum ziehen, das die geistige Denklandschaft verursacht, die einen zwingt solche Nachsätze zu kritzeln:</p>
<blockquote><p>Gut für jemand der Spass am Hauen mit einem minimalistischen System hat, das natürlich hartes Training braucht.</p></blockquote>
<p>Heideraditzki! Ein Satz mit Nebensatz, der eigentlich schon die gesamte Position des Kampfsportes in Deutschland weist. &#8220;[...] das natürlich hartes Training braucht&#8221;, denn anders geht so ein &#8220;minimalistisches System&#8221; nicht. Erstmal muss ich jetzt mal erklären, was ich unter &#8220;Minimalismus&#8221; verstehe. Richtig ganz einfach! Ein Hauer-System besteht aus &#8220;Hauen&#8221;. Nicht das ist doch toll! Da hat einer wieder eine echte Erleuchtung gehabt. Der war bestimmt 15 Jahre + beim großen, <em><strong>p</strong></em>ösen Verband und jetzt weis er endlich bescheid.  Jau!</p>
<p>Ein Hauer-System, so wie es der gute Wendelin aus Nürnberg betreibt, besteht aus &#8220;Hauen&#8221;. Und das muss man natürlich &#8220;hart&#8221; trainieren. Dieses kleine Beiwort &#8220;hart&#8221; beschreibt nämlich, dass es auch anders geht. Es gibt nämlich clevere Systeme, die hat der gute Wendelin aus Nürnberg halt nicht. Der will nur hauen (der ist nämlich nicht so ausgeklügelt) und das muss man hart trainieren. Ein cleveres System, so wie XY, das lernt man so viel schneller, weil es halt intelligenter ist. Und da tun wir noch eine Prise Buddha und Shaolin dazu. Oder noch besser, wir machen so ein wenig anglikanisches &#8220;Fighter-Image&#8221; , so mit Military Combat Touch, das bedarf dann so Abkürzungen. CQ oder EQF, oder irgendwie so.</p>
<p>Denn Wendelin aus Nürnberg sagt auch nicht &#8220;Vau Teh&#8221;, sondern &#8220;Ving Tsun&#8221;. <img class="alignleft size-medium wp-image-16651" title="ritterk" src="http://www.wingchun-online.de/blog/wendelin/wp-content/uploads/2009/06/ritterk-287x300.gif" alt="ritterk" width="287" height="300" />Das klingt nämlich viel schöner, weil es ein Mädchenname ist. Und es ist genau so schnell gesagt. Ich mag nämlich diesen Fighters-Image Abkürzungs-Unfug nicht. Der FIAU ist nämlich ein GAU. Er macht Dinge wichtig, weil die Leute nachfragen müssen, was das heißt. Und wie man sich um eine schöne Frau bemühen muss, so muss man das auch mit &#8220;Ving Tsun&#8221;. Das heißt, wer was können will, der muss einfach eine Menge trainieren. Ohne Fleiß keinen Preis. Und klar, wenn ich öfter zuschlage ist der Erfolg beim Kämpfen halt empfindlich höher. Und damit das klappt muss man das auch trainieren. Wem das zu &#8220;hart&#8221; ist?</p>
<p>Und minimalistisch ist langweilig! Klar. Nur Fauststöße, Fauststöße und Fauststöße. Da kann man ja gleich zum Boxen gehen. Eben!</p>
<p>Und deshalb sind die Boxer meistens besser als die Herren aus der SV. Die trainieren intensiv nämlich das, worauf es beim Kämpfen ankommt:</p>
<p>Hauen!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Das Niveau der Tödlichkeit in Einklang mit Sittlichkeitsgefühl</title>
		<link>http://www.wingchun-online.de/blog/wendelin/2009/04/25/das-niveau-der-todlichkeit-in-einklang-mit-sittlichkeitsgefuhl/%</link>
		<comments>http://www.wingchun-online.de/blog/wendelin/2009/04/25/das-niveau-der-todlichkeit-in-einklang-mit-sittlichkeitsgefuhl/%#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 25 Apr 2009 13:09:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wendelin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kampfsport]]></category>
		<category><![CDATA[Ving Tsun]]></category>
		<category><![CDATA[Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Kriminalität]]></category>
		<category><![CDATA[Militär]]></category>
		<category><![CDATA[Schlachtfeld]]></category>
		<category><![CDATA[Terrorismus]]></category>
		<category><![CDATA[Ving Tsun. Mord]]></category>

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		<description><![CDATA[
Sieben Militärkriterien
Das kann ja wieder heiter werden. Also schalte ich mein Babelfish ein. Ich werde mir nicht die Mühe machen weiter zu übersetzen, wenn ein solcher Satz folgt:
The true test of a hand-to-hand combat system is its employment and survivability on the battlefield.

Der wahre Test &#8211; nicht wahr, sie erinnern sich an meine literarischen Superlative? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.pernefer.de/images/streitwagen2.jpg" alt="Streitwagen" align="right" hspace="5" vspace="5"/></p>
<p><strong>Sieben Militärkriterien</strong></p>
<p>Das kann ja wieder heiter werden. Also schalte ich mein Babelfish ein. Ich werde mir nicht die Mühe machen weiter zu übersetzen, wenn ein solcher Satz folgt:</p>
<blockquote><p>The true test of a hand-to-hand combat system is its employment and survivability on the battlefield.</p>
</blockquote>
<p>Der wahre Test &#8211; nicht wahr, sie erinnern sich an meine <a href="http://www.wingchun-online.de/blog/wendelin/?p=16556">literarischen Superlative</a>? &#8211; eines &#8220;waffenlosen&#8221; Kampfsystemes soll sich also auf dem Schlachtfeld zeigen? Na, Heideraditzki! Stellt man sich nicht unter einem Schlachtfeld Schützengräben, Gewehre, Panzer, Granaten und zerschossene Leiber vor? Gehen wir mal einen Schritt zurück in die Zeiten der Antike. Hier waren es Lanzen, Speere, Schilder, Pfeile und deren Bogen, und meinetwegen auch noch von Pferde gezogene Streitwägen. So stellt man sich ein Schlachtfeld vor.</p>
<p><span id="more-16624"></span></p>
<p>Aber gehen wir das ganze mal mit sehr wissenschaftlich mit Babelfish an:</p>
<blockquote><p>Gehangener Flügel Chun Kung Fu Fa-Yi ist ein solches System, das Schlachtfeld-Tests für über 200 Jahre überlebte.</p>
</blockquote>
<p>Aha, wir reden hier vom Faustkampf der &#8220;gehangener Flügel Chun&#8221; heißt. Weiter lesen wir:</p>
<blockquote><p>In der heutigen Welt von Terrorismus in den Stadtgebieten unter unzähligen unschuldigen Non-combatants, müssen Waffen und Massenvernichtungsmittel der langen Strecke häufig beiseite gelegt werden.</p>
</blockquote>
<p>Was´n? Schau man mal sich das Weltbild dieser Leute an. Nach diesem Satz dürfte ich ja auf die Straße gehen, irgendeinen meiner türkischen Nachbarn niederschmeissen und ihn gefesselt und mit ´ner Biomülltüte über dem Detz der &#8220;Stadtwache&#8221; überreichen. Und dem Griechen an sich kann man so wie so nicht trauen, wie es in der Äneis ja deutlichst beschrieben wird!</p>
<p><img src="http://www.spiegel.de/img/0,1020,144770,00.jpg" alt="Stingerrakete" /></p>
<p>Also wir müssen in unseren vom Terrorsimus geplagten Stadtgebieten oftmals die Doppelmesser und die Atomraketen beiseite legen. Klar, wenn ich hier rüber zur Norma gehe, mir einen Salatkopf kaufe, binde ich mir meine Bart-Cham-Dau um, schultere meine Stinger und gehe einkaufen. Ein ausländischer Mitbürger kommt. Ich hatte ihn so wie so schon immer in Verdacht, er sei ein Terrorist. Dann lege ich die Stinger beiseite und fessele ihn, Biomülltüte auf den Deckel und ab zur Post?</p>
<p>Man kann sich das alles mal <a href="http://66.196.80.202/babelfish/translate_url_content?.intl=de&#038;lp=en_de&#038;trurl=http%3A%2F%2Fhome.vtmuseum.org%2Farticles%2Fmeng%2Fseven_military.php">hier auf der Seite</a> ansehen. Also gehen wir mal ein wenig weiter und die sieben Miitärkriterien durch. Wenn das nicht besonderes schönes Deutsch ist, macht das nichts ich habe mein Babelfish eingeschaltet. Das ist zu mindestens lustiger so, also</p>
<p><strong>Militärregel Nummero Eins:</strong></p>
<blockquote><p>Das System muss vollen Gebrauch von allen vorhandenen natürlichen Waffen bilden. Die Struktur und die Bewegung dieser Waffen müssen mit der Harmonie (körperliche Gesetze) ihres genetischen Aufbaus übereinstimmen.</p>
</blockquote>
<p>&#8220;Vorhandene natürliche Waffen&#8221; &#8211; Da sind wir Kampfsportler genial drin. Wir erfinden absolut leere Worthülsen, die dann ein Eigenleben entwickeln. Nicht jetzt kann man &#8220;vorhandene natürliche Waffen&#8221; zu suchen beginnen. Ist Ihnen auch aufgefallen, dass sie nachgedacht haben welche das sein könnten? Keine Angst es wird uns eine Antwort nachgeliefert. Die müssen nämlich mit den &#8220;körperlichen Gesetzen &#8220;ihres&#8221; genetischen Aufbaus übereinstimmen. Aha!</p>
<p><strong>Militärregel Nummero Zwo</strong></p>
<blockquote><p>Das System muss optimale Leistungsfähigkeit im Kampf einsetzen. Auf diese Art muss es direkt sein und die minimale erforderliche Menge von Bewegung, von Energie und von Zeit verlangen. </p>
</blockquote>
<p>Ja was denn sonst! Behaupten alle großartigen Kampfsport&#8221;pläne&#8221; von sich. Am Ende wird aber da doch nix draus.</p>
<p><strong>Militärregel Nummero Drei</strong></p>
<blockquote><p>Das System muss logisch sein zu erlernen und behielt effektiv.</p>
</blockquote>
<p>Wie gesagt, Babelfish! Oh je, die gute Logik. Sie werden keinen Menschen treffen, der merkt wenn er unlogisch wird. Ist Ihnen schon mal aufgefallen, dass sie unlogisch werden? Es fällt uns nur bei anderen auf &#8230;..</p>
<p><strong>Militärregel Numero Vier:</strong></p>
<blockquote><p>Das System muss zur Tödlichkeit in der Entwicklung fähig sein, dennoch erlaubt ein Voll der Wartewahlen, wenn es das Niveau der Tödlichkeit in Einklang mit Sittlichkeitsgefühl wählt. </p>
</blockquote>
<p>Also dafür liebe ich Babelfish. Man presse sich mal diese Phrase in die Gehirnwendung:</p>
<p><strong><font color="red">das Niveau der Tödlichkeit in Einklang mit Sittlichkeitsgefühl</font></strong></p>
<p>Ich muss wirklich richtig lachen. Das könnte von einem Politiker sein, der gerade einen Angriffskrieg mit nachfolgendem Genozid plant. <strong>&#8220;Options in choosing the level of lethality consistent with morality&#8221;</strong>, schreibt sich das im englischen Orginal und man könnte meinen der Schreiberling gehöre zu dem Think-Tank des amerikanischen Kriegsministers. Es gibt kein &#8220;Niveau der Tödlichkeit&#8221;. Entweder Du bist tod oder nicht. Entweder ich habe gemordet oder nicht. Ich will auch nicht diskutieren, was im &#8220;Einklang mit dem Sittlichkeitsgefühls&#8221; beim Morden steht. Ob ich ich meine liebe Oma vergifte, um an das Erbe heranzukommen, ob ich mit meinem dicken Mercesdes besoffen Auto fahre, weil ich mir ein Taxi sparen will oder ob ich einen mit meinem Degen an die Wand pinne. An all diesen Handlung gibt es keinerlei Einklang mit der Sittlichkeit, naja &#8230;  hoffe ich doch mal!</p>
<p>Wir können hier aber aufhören. Wir müssen nicht mehr weitermachen. Es ist ein Sittengemälde des Kampfsports geworden und mein Kaffee vermag mir nimmer so recht zu schmecken. Es ist furchtbar, wenn ich nachdenke mit welchen &#8220;Menschen&#8221; ich zusammenleben muss und es ist gräßlich wirklich schauderhaft, welche abartigen und kranken Gedankengänge diese sich hingeben. Und dann diese großartigen Hohlphrasen im Mund.</p>
<p>Sicherlich lernen wir im Kampfsport, wie man Menschen verletzt und eventuell auch durch unsachgemässe Praktiken entstellen, verkrüppeln oder gar töten kann. Man soll sich klar machen, was man da lernt und übt. Nein, der Terrorismus bedroht uns nicht. Auch wenn die Strassen nicht mehr so sicher sind wie vor ein paar Jahren. Aber hier ist nicht Kampf die Antwort, sondern soziales Managment. Denn wir haben es bei unserem Gegner nicht mit einer &#8220;anoymen Masse&#8221; zu tun, die sich in Terrorismus und Kriminalität eingliedern lässt, sondern auch mit Menschen. Und es ist schwer mit Fehlern anderer umzugehen, wenn man nicht die eigenen im Griff hat. Und Kampfsport als Anwort auf Gewalt ist leider ein zweischneidiges Schwert. Garrett Gee, der Autor dieses unsäglichen Artikels, erscheint mir als der Mensch geworden zu sein, weswegen er Kampfsport lernt. Und er kommt dann am Ende mit der Faschoreligion &#8220;Zen&#8221;, um es der mörderischen Selbstherrlichkeit des Gewalttäters zu komplementieren. Sich einen sinnfreien Inhalt in asiatischer Philosophie zu schaffen ist dann der nächste Schritt, den wir Kampfsportler gerne machen. So hat man sich das Biest geschaffen, vor dem man Angst hat. Blöderweise ist man das dann selber &#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Als ich neulich im Internet surfte&#8230;.</title>
		<link>http://www.wingchun-online.de/blog/wendelin/2009/03/12/als-ich-neulich-im-internet-surfte/%</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Mar 2009 13:20:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wendelin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kampfsport]]></category>
		<category><![CDATA[Ving Tsun]]></category>
		<category><![CDATA[Training]]></category>
		<category><![CDATA[Wing Chun]]></category>

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		<description><![CDATA[fand ich diesen Satz:
&#8220;Um also zufriedene Schüler zu haben, geht es letztenendes nur darum, sich möglichst viele verschiedene anstrengende Übungen aus den Fingern zu saugen. Paradox, nicht wahr? Und es kommt noch schlimmer! Je weniger Inhalte man vermittelt und je mehr man diesen inhaltlosen Teil ausbaut, desto mehr Schüler hat man!&#8221;

Ich konnte dem betreffenden Bloger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>fand ich diesen Satz:</p>
<blockquote><p>&#8220;Um also zufriedene Schüler zu haben, geht es letztenendes nur darum, sich möglichst viele verschiedene anstrengende Übungen aus den Fingern zu saugen. Paradox, nicht wahr? Und es kommt noch schlimmer! Je weniger Inhalte man vermittelt und je mehr man diesen inhaltlosen Teil ausbaut, desto mehr Schüler hat man!&#8221;</p>
</blockquote>
<p>Ich konnte dem betreffenden Bloger keinen Kommentar schenken, weil die Möglichkeit einen Kommentar zu schreiben auf dessen Seiten unsäglich sind. Und unerträglich ;-o &#8230;..</p>
<p>Zu finden ist das hier: <a href="http://www.blogy.de/autor/arminhug/weblog/3903203911.htm">Armin Hugs Blog</a></p>
<p>Definitiv kann ich hier wieder mit Jein kontern. Ich halte im Übrigen nicht viel von Schülerbeschimpfungen. Und schon gar nicht meine Eigenen. Ich halte das Ganze mit einem Rummelplatzvergleich: Wenn ich einen Rummelplatz bewerbe, dann darf ich mich nicht wundern, wenn ich keinen Vortrag über Heidegger und Phänomenologie starten kann. Ich sollte mich eher fragen, ob ich auf dem Rummelplatz falsch bin. Sind denn nicht meine Zuhörer zum Rummelplatz gekommen?</p>
<p>Ich werde sicher einen oder zwei Zuhörer finden, die nach meinem Vortrag bedauern, dass sich mehr gröhlend im Bierzelt befinden, als sich mit der Theorie der Betrachtung des Wesens und dem Wesen ad se ergehen. So ist das im Kampfsport im Allgemeinen und besonders mit dem Ving Tsun.</p>
<p>Ich habe das vor bereits 15 Jahren (sic!) so skizziert: Diejenigen, die nicht zu dem wollen, wie sich das Wing Chun nach außen darstellt, sind die richtigen Leute das sind meine Schüler. (Oder die sich der Werbung &#8211; wie auch ich damals &#8211; zum Trotz dorthin verirrten.)</p>
<p>Das Wing Chun stellt sich nun mal seither als großes Kasperlkino dar. Da haben wir erstmal unseren lieben Onkel Bruce, den Erfinder des JKD, der natürlich illustre Anhänger um sich scharrt. Wenn ich mit dem lieben Onkel werbe, kann ich sicher sein Leute zu finden, die sich für schreiendes und buntes Kung Fu interessieren. Es gibt im Wing Chun Sifus und &#8220;Geheimtechniken&#8221;. Es gibt &#8220;Formen&#8221;, die das &#8220;Haus nicht verlassen&#8221;. Allein die splattrigen &#8220;orginal Uniformen&#8221; &#8211; die mit dem roten Streifen. Einige laufen in merkwürdiger Kleidung herum, die in Pakistan gefertigt wurde und so aussehen, wie sich ein Hochland-Paschtune nach dem Genuss von Opium und Kung-Fu-Filmchen einen Chinesen vorstellt. Es gibt Leute, die sich mit einen Pseudotitel &#8220;Sifu&#8221; anreden lassen. Ich denke jetzt an die Body, Mind und Spirit Newsletter, von dem größten Eiertänzer der Wing Chun Geschichte.</p>
<p>Aus Bamberg kam der großartige E.T.A. Hoffmann mit literarischen Geschichten. Nicht füllen dürften ein Literaturseminar die Ergüsse eines schwäbischen Deutschlehrers, der seinen &#8220;Sifu&#8221; mit dem Schriftsteller zu verwechseln scheint. Er präsentierte seiner Mitwelt ein Buch, in dem er &#8220;zweifelsfrei&#8221; darlegte, dass nur sein Stil direkt von den Shaolin stammt. Eigentlich lustig. Vorallem, wenn man dann die Fantasiewäsche sieht in der diese Kombo herumhüpft. Ein im Training gefährliches Armbändchen durfte von einem Trainierenden nicht abgenommen werden, weil es ein buddhistisches Glücksband sei. Eiderdauns halbes Jahr später war der &#8220;Sifu&#8221;.</p>
<p>Darf man sich dann, nachdem man und seine Konkurrenten die Umwelt mit derartigen Rummel, Karneval und Kasperleinlagen malträtiert hat, damit sich möglichst Viele in den Hallen der &#8220;Selfdefense-Academies&#8221; verirren auf das, das Sifunat erblühe, sich über die Narren wundern, die man um sich sammelte?</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Nachtrag zum Verhältnis der Manipulation</title>
		<link>http://www.wingchun-online.de/blog/wendelin/2008/12/09/nachtrag-zum-verhaltnis-der-manipulation/%</link>
		<comments>http://www.wingchun-online.de/blog/wendelin/2008/12/09/nachtrag-zum-verhaltnis-der-manipulation/%#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Dec 2008 13:10:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wendelin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kampfsport]]></category>
		<category><![CDATA[Ving Tsun]]></category>
		<category><![CDATA[Betrug]]></category>
		<category><![CDATA[manipulation]]></category>
		<category><![CDATA[MMA. Escrima]]></category>
		<category><![CDATA[Wing Chun]]></category>

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		<description><![CDATA[Immer wieder lese ich, dass der oder die &#8220;manipulieren&#8221;. Heut zu Tage ist man mit dem Manipulationsvorwurf immer sehr schnell bei der Hand und immer sind es die anderen. Innerhalb einer Kommunikation manipulieren wir uns immer gegenseitig. Bewusst oder unbewusst. Ob sich moralisch oder ethisch bei einer unbewussten Manipulation was ändert, lassen wir andere diskutieren. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer wieder lese ich, dass der oder die &#8220;manipulieren&#8221;. Heut zu Tage ist man mit dem Manipulationsvorwurf immer sehr schnell bei der Hand und immer sind es die anderen. Innerhalb einer Kommunikation manipulieren wir uns immer gegenseitig. Bewusst oder unbewusst. Ob sich moralisch oder ethisch bei einer unbewussten Manipulation was ändert, lassen wir andere diskutieren. An der reinen Tatsache rührt das aber nicht. Schon ein kleines Baby &#8220;manipuliert&#8221; seine Mutter. Die Natur hat diese Manipulation schon durch das &#8220;Kindchenschema&#8221; vorgegeben.</p>
<p />
In jedem Kommunikationsspiel gibt es einen Sender und einen Empfänger. Aber ich will hier nicht mit nackter Theorie herumglänzen. Es ist so, dass der Empfänger auch &#8220;eingestellt&#8221; sein muss auf den Sender. Nun, kann man sich eigentlich auch gleich einen Hirntod attestieren, wenn man nach über 15 Jahren bemerkt &#8220;manipuliert&#8221; worden zu sein. Man kann sich dann attestieren &#8220;vollkommen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Merkbefreiung">merkbefreit</a>&#8221; zu sein.</p>
<p>Ein Betrug klappt nur, wenn der Empfänger auf den Sender eingestellt ist. Beide müssen die selbe Frequenz haben. Man verspricht zum Beispiel etwas, was der andere haben will. Sicher ist das bei einem 14 Jährigen leichter, wie bei einem gestandenen Mann. Wobei ich mir bei Kampfsportlern nicht ganz sicher bin.</p>
<p />
<p>Was erwartet man denn von Leuten, die mit dem Hero des Splatter- und Trashkinos <a href="http://www.wingchun-online.de/blog/wendelin/?p=16470">Bruce Lee</a> werben? Was erwartet man denn, wenn man gewisse Homepages liest, einen Lehrer hat, der sich den Namen Gottes anmasst? Was erwartet man denn von Menschen, die einem die Unbesiegbarkeit versprechen?</p>
<p />
<p>Es ist alles wie beim Finanzschwindel. Man erwartet ohne Arbeit eine große Summe an Geld zu verdienen. Man bescheinigt sich selber &#8220;Cleverness&#8221;, &#8220;Ausgeklügeltheit&#8221; und &#8220;Gerissenheit&#8221; als Einblick in einem komplexen System wie die Börse. (Dort hat der am meisten Einfluss, der den meisten Cash hat. Mit Intelligenz hat das nichts zu tun.) Man plant und misst und denkt: &#8220;Wow jetzt kommt mein großer Coup!&#8221; Aber der reale Finanzkrach offenbart uns die Misere, der cleveren Verlierer. Das ist im Kampfsport nichts anderes, wie beim Roulettespiel oder der Ehe. Wer hier auf sein Glück hofft, der vergisst, dass das Leben eigentlich eine Serie des Scheiterns ist und Glück ist es eben mit diesem Phänomen klar zu kommen. </p>
<p>Naja, aber manchmal sind uns die Dinge klar und wir machen es trotzdem. Oder sie müssten klar sein. Oder uns klar gewesen sein. Denn so klar, wie es uns nach unserem Fall erscheint ist es anderen vorher gewesen. Aber wie schön ist es jetzt einen Bösewicht zu haben.</p>
<p>Stunde später:<br />
Nachtrag:</p>
<blockquote><p>&#8220;Ich habe mich aus beruflichen Gründen mit vielen Selbstverteidigungssystemen beschäftigt. Die meisten versprechen, dass man mit diesen innerhalb kürzester Zeit in die Lage sei, sich im Ernstfall effektiv zu verteidigen. In der Praxis wird man von solchen Systemen dann leider meist enttäuscht, doch das Tschaka-Waka hält im Gegensatz zu denen wirklich das, was es auch verspricht! Tschaka-Waka ist durch Praxisorientierung, ausgeklügelten Anwendungen und Trainingsmethoden, sowie durch die sinnvoll aufgebaute Struktur eines der wenigen, wenn nicht sogar das einzige System, das einem wirklich ermöglicht, sich schnell und effektiv &#8211; auch gegen körperlich überlegenere Angreifer &#8211; zur Wehr zu setzen.</p>
</blockquote>
<p>Der übliche Dummfug eben. &#8220;<em>Wenn gar das einzige</em>&#8220;, &#8220;<em>ausgeklügelten Anwendungen</em>&#8220;, &#8220;<em>innerhalb kürzester Zeit</em>&#8221; da haben wir wieder die Literatur der Superlative. Wir sollten uns klarmachen, dass Kämpfen können eine Sache ist, die viele Faktoren beinhaltet, dass es sich vor allem um körperliche Fähigkeiten handelt, die man sich aneignen muss.</p>
<p>Witzigerweise werden solche Sachen geschrieben oder unterstützt wird von Leuten, denen aufgefallen ist, dass sie betrogen wurden. &#8220;<em>Die beruflichen Gründe</em>&#8221; des Herren ist sein Dienst bei der Polizei in Nürnberg. Er sollte aus &#8220;beruflichen Gründen&#8221; lieber bedenken, dass es verboten ist mit Dingen zu werben, die nicht stimmen, schlichtweg erlogen und erstunken sind.</p>
<p>Aus beruflichen Gründen kann ich nämlich sagen:</p>
<blockquote><p><font color="red"><b>&#8220;Es gibt keinerlei Kampfsystem &#8211; und das sage ich jetzt nach 30 Jahren intensivem Trainings und als Kampfsportlehrer &#8211; mit denen man <em>innerhalb kürzester Zeit</em>  sich gegen <em>gefährliche Angreifer</em> verteidigen kann. Es ist da vollkommen gleich, ob ich Totenköpfe, Fäuste in meinem Logo haben. Es ist irrelevant ob ich mit neuen Wortschöpfungen wie ReakTsun, EliteProgramm etc. durch das Internet donnere. Ob ich haarsträubende Geschichtsverfälschung betreibe, weil ich meinen Nonsense auf grund mangelnder Recherche und Sachkenntnis ins Internet stelle oder sonst wie publiziere. Wer derartiges Zeug und Unfug verbreitet ist zu tief unseriös. Und eben nicht mehr. Ganz gleich ob er sich als Ablasshändler, Friseur, Marktschreier oder bundesdeutscher Polizist die Zeit vertreibt. Er soll sich gehörig an die Nase fassen und alle sämtlichen Halbdackel, die dafür Mammon zahlen und oder gezahlt haben, sollen endlich aufhören sich hinterher zu beschweren!&#8221;</b></font></p>
</blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>17 Jahre wurde man verarscht &#8230;.</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Nov 2008 16:05:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wendelin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kampfsport]]></category>
		<category><![CDATA[Ving Tsun]]></category>
		<category><![CDATA[Betrug]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
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		<category><![CDATA[Hintergründe]]></category>
		<category><![CDATA[Hong Kong]]></category>
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Als ich neulich in meiner Musikbox blätterte&#8221;&#8230; heute sollte ich sagen, als ich neulich durch das Internet bretterte, fiel mir folgender Satz auf:
&#8220;Mir hat man die Augen geöffnet. Ich wurde 17 lange Jahre betrogen.&#8221;
Lasset uns mal über diesen Satz nachdenken und meditieren. Was sollen 17 Jahre heißen? 17 Jahr, blondes Haar? und sind 17 Jahre [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Als ich neulich in meiner Musikbox blätterte&#8221;&#8230; heute sollte ich sagen, als ich neulich durch das Internet bretterte, fiel mir folgender Satz auf:</p>
<blockquote><p><strong><quote><em>&#8220;Mir hat man die Augen geöffnet. Ich wurde 17 lange Jahre betrogen.&#8221;</em></quote></strong></p></blockquote>
<p>Lasset uns mal über diesen Satz nachdenken und meditieren. Was sollen 17 Jahre heißen? 17 Jahr, blondes Haar? und sind 17 Jahre länger als andere 17 Jahre? Ist vielleicht nur die Leitung besonders lang? Das ist aber bei einem 16.000 High Speed DSL Anschluss egal. Es dreht sich hier um Kampfsport. Nein, es dreht sich nicht. Es steht still und verharrt. Es gefällt mir, wie die Erkenntnisbüchern von Aussteigern einer Sekte. Wir liest denn eigentlich solche Bücher? Jeder Mensch, der einigermaßen noch alle Tassen im Schrank hat, erkennt eine Sekte auf Anhieb und merkt, dass er verarscht wird. Wer das nach erst nach 15 Jahren bemerkt ist ein riesengroßer Dummkopf. Dessen Buch braucht, ja sollte man nicht lesen. Oder wollen Sie Ihre Zeit mit Halbdackeln verbringen?</p>
<p><span id="more-16532"></span></p>
<p>Wenn man nicht gerade im Schweinestall oder einer Legebatterie hochgezüchtet wurde, ist einem klar, dass Superlative  eher ein literarisches Ereignis, denn Gegenstand der Realität sind. Wenn man nicht bei Phrasen: &#8220;das ausgeklügeltsten Verfahren, was <em>je</em> von Menschen entwickelt wurde.&#8221;, &#8220;der Megamarkt des 21. Jahrhunderts&#8221;, &#8220;die geheimsten Lehren der Ägypter&#8221; etc. erschrickt, dann ist man auf der Brennsuppe daher geschwommen. Von den beiden Wanderpredigern des&#8221;größten professionellen deutschen Kampfkunstverbandes&#8221; sollte man zumindest dann erwarten können, dass sie mit den Teppich fliegen können. Ich bin damals diesen Verband beigetreten, weil es mir realtiv realistisch erschien. Ich bin dann wieder ausgetreten, weil mir das zu überteuert vorkam und eine recht &#8220;üble Performance&#8221; geboten wurde. Das war nach anderthalb Jahren. Da habe ich dann das &#8220;ganze waffenlose System&#8221; gehabt. Gelernt habe ich daraus: Scheiß drauf, geh zum Boxen. Da lernst Du mehr und zahlst kaum was. (Es geht mir nur ums Raufen!)</p>
<p>Das ist schon blöd und peinlich genug für mich, wenn ich das hier zugebe. Noch schlimmer wäre es, wenn ich 17 Jahre dabei gewesen wäre. Da wäre ich noch blöder gewesen. A proposito wie blöd kann man sein? Also im Kampfsport treffe ich da auf Superlative, die es eigentlich nicht geben sollte. Also nur literarisch, gell. Also literarische Dummköpfe.</p>
<p>Einen Vertreter aus dem Sauerland schrieb ich mal &#8211; in Anwandlung an negativen Gefühlen, die ich gegen ihn hege &#8211; dass der Unterschied zwischen ihm und dem dynamischen Duo des &#8220;größten professionellen Verbandes&#8221; nur in der Intelligenz liegt. Das dynamische Duo besitzt noch welche, dieser Herr nicht mehr oder noch nie. Ich schreibe diese Zeilen hier, weil ich aus den meisten Foren von Multilevelmarketing ähhh Kampfsport verbannt worden bin. Aber anneres Thema, Kinners!</p>
<p>Also gehen wir auf die Intelligenz, die große, blonde Größe zurück. Brettern wir durch das Internet und stellen mal einige Zitate dagegen:</p>
<blockquote><p><strong><em>&#8220;Der hat nie bei mir Privatunterricht erhalten&#8230; 1983 begann ich ausserdem selbst erst mit Ping Pong.&#8221;</em></strong></p></blockquote>
<p>Hier hat das Naturtalent wieder über ein anderen gewerblichen Vertreter zetern müssen, der behauptete vor ca. 25 Jahren mal da Unterricht genommen zu haben. Oder besser gehabt zu haben, weil es so lange her ist. Mal ganz ehrlich welchen Menschen mit ambitionierten Charakter interessiert sich dafür, was er vor 25 Jahren gesagt oder getrieben hat.  (Ich versuche gerade die Namen der Damen zusammenzubringen, die mit mir eine Schlafstelle teilten und schaffe es nicht.) Also wer es jetzt noch nicht weiß, wer sprechen von dem &#8220;man&#8221;, der dem Herrn &#8220;17 lange Jahre&#8221; die Augen öffnet.</p>
<p>Jetzt schauen wir mal ein wenig weiter in die Tiefen des Netzes. Nun wir finden die Biografie von &#8220;man&#8221; und einen netten Satz:</p>
<blockquote><p><strong><em>&#8220;Mit den vollendeten Tatsachen konfrontiert, entschied er sich vor Ort, also in China, zu informieren. Nach Besuchen bei verschiedenen Lehrern fand er schließlich im Januar 1983 Sifu X. Sifu X akzeptierte den ambitionierten Deutschen als Schüler im traditionellen Sinn.&#8221;</em></strong></p></blockquote>
<p>Huh, hier sind &#8220;vollendete Tatsachen&#8221;. Die beiden Protagonisten des großen professionellen Verbandes, lassen sich wiegen und als zu leicht empfinden. So ging es mir nach dem zweiten &#8220;Onkel Leo&#8221; Seminar. Ich sah es und fand es nicht gut. Eventuell mag ich hier von &#8220;verendeten&#8221; Tatsachen reden.</p>
<p>Dann fährt man für die Wahrheit nach China. Hat so was von einer Pilgerfahrt bei der die &#8220;Wahrheit ans Licht&#8221; &#8211; (Ein Zitat eines anderen Herren, der auch gleich ins Spiel kommt.) &#8211; gezerrt wird. Wer viel reist, weiß dass so was eher eine Kaffeefahrt wird und die Erkenntnis von einem schmerzenden Magen, Hitze, Durchfall und einer lärmenden Metropole zurückgedrängt wird. Das ist natürlich anderes bei &#8220;Ambitionierten&#8221;, die eher die göttliche Bauchlosigkeit gepachtet haben, als wir normal sterblichen. Aber sei es &#8220;man&#8221; gewährt &#8230;</p>
<p>Wir wenden uns einem anderen Erleuchteten zu. Ich weiß nicht, wie viel 1000 DM er investierte, um in einschlägigen Budoblättern Seiten mit &#8220;es kommt die Wahrheit ans Licht&#8221; bedrucken zu lassen. Merken Sie was? Es wird literarisch. Wir wenden uns wieder dem Erhabenen zu. Und so fand auch dieser Freund in China sein Licht. Es waren die Söhne des schon übertagten Sifu Y.</p>
<blockquote></blockquote>
<p>Wie alle Erleuchteten trug der Herr dann gleich den Beinahmen &#8220;Sifu&#8221;. Man konnte sogar in einem halben Jahr bei diesem &#8220;Sifu&#8221;, &#8220;Sifu&#8221; werden. Mit Beinahmen sind wir Kampfsportler nicht verlegen. Während ich hier auf der Straße und im Viertel mit &#8220;Meister&#8221; angeredet werde &#8211; echt wahr, lustig, wenn gleich ein bißerl peinlich -, sind andere in ganzen anderen Gefilden gesegelt. Da gibt es alles vom Doktortitel aus &#8220;<em>Überseh</em>&#8220;, bis hin zu einem &#8220;Ehrenprinzen&#8221;. Auch einen Kommissar h.c. der bayerischen Polizei fanden wir schon. Ein ganz bescheidenes Exemplar der Zucht titulierte sich gleich ohne Umwege &#8220;Elohim&#8221;. Das ist der Name Gottes in der Bibel. Auch wenn es pietätlos ist von mir. Der Mann darf sich jetzt mit dem Allmächtigen wegen dem Titel ärgern.</p>
<p>Mein Gott, ich bin wieder eine singende Herrentorte!</p>
<p>Also der Licht-Sifu ging dann bei dem &#8220;man&#8221; der &#8220;verendeten Tatsache&#8221; in die Lehre. Bevor er dann endlich mehr als 10 Jahre später selber erleuchtet wurde. Und jetzt machen wir es mal wie ein Tagesmagazin und nicht wie meine Großtanten &#8211; hab sie selig &#8211; Frieda, Ida und Anni, die zwischen Mohnkuchen, Kaffee und Eierlikör, eine Menge lustiger Worte fanden, also Fakten, Fakten, Fakten.</p>
<blockquote><p><strong><em>&#8220;Die Urkunde auf der E-Sifu Y Seite ist auf den 20 Mai 1983 datiert.</em>&#8221; </strong></p></blockquote>
<p>schreibt ein Jünger von ihm (auch Sifu!). Es findet sich das Bild einer Urkunde, in der unser &#8220;man&#8221; dem Lichtmenschen einen 6. Schülergrad attestiert. Ich lasse mal die Zahlen für sich sprechen. Denn jedes Wort ist jetzt eigentlich zu viel. Aber lassen wir ihn doch sein Schlußplädoyer selber halten:</p>
<blockquote><p><em><strong>&#8220;ich war ja vorher in dieser Gemeinschaft wo man mit dem 4.SG schon unterrichten bzw. Vertäge reinholen durfte/sollte&#8230; aus meiner heutigen Sicht eine Katastrophe&#8230; man war halt mal jung&#8230;. aber ich hätte <acronym title="Tae Kwon Do">TKD</acronym> unterrichten können&#8230;. damit war ich ja überlegen.&#8221;</strong></em></p></blockquote>
<p>(Namen der Personen und Orte wurden von mir geändert, um die Personen unkenntlich zu machen. Die Zitate entstammen den Seiten des KKB und sind Eigendarstellungen der Personen. Alles übrige (Rechtschreibfehler etc.) wurden von mir belassen, wie gefunden.)</p>
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		<title>Huuuuu, ich bin nicht alleine&#8230;.</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Nov 2008 04:17:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wendelin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kampfsport]]></category>
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		<category><![CDATA[faule Eier]]></category>
		<category><![CDATA[Geld machen]]></category>
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		<description><![CDATA[Weil man mich hier loben erwähnt, will ich dankbar zurück antworten:
 Mit Kampfkunst zum Millionär
So long und alles Gute bei Eurer Arbeit.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Weil man mich hier loben erwähnt, will ich dankbar zurück antworten:</p>
<p><a href="http://newsletter-innere-kampfkuenste.blogspot.com/2008/09/mit-kampfkunst-zum-millionaer.html" target="_blank"> Mit Kampfkunst zum Millionär</a></p>
<p>So long und alles Gute bei Eurer Arbeit.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Wie bekomme ich einen Esel durch das Nadelöhr? IV. Teil</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Sep 2008 13:55:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wendelin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kampfsport]]></category>
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		<description><![CDATA[
 	
 	
Die zentrale Frage im Biz, und da schließe ich die „Martial-Arts-Industry“ selbstverständlich ein, ist, wie befriedige ich die Bedürfnisse meiner Kunden. Klingt schön, muss aber rücksichtslos erfolgen. Denn nicht immer ist das Bedürfnis oder der Wunsch meiner Kunden realistisch.
 
(Diese Folge ist extra mit besonders vielen und schönen Bildern!)


 	 	
Und wenn Geschäft A [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><meta http-equiv="CONTENT-TYPE" content="text/html; charset=utf-8" /><title></title><meta name="GENERATOR" content="OpenOffice.org 2.4  (Win32)" /></p>
<style type="text/css"> 	</style>
<style type="text/css"><!-- 		@page { size: 21cm 29.7cm; margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 	--> 	</style>
<p style="margin-bottom: 0cm"><strong><em>Die zentrale Frage im Biz, und da schließe ich die <a href="http://www.martialartsindustry.net/" title="Martial Arts Industry" target="_blank">„Martial-Arts-Industry“</a> selbstverständlich ein, ist, wie befriedige ich die Bedürfnisse meiner Kunden. Klingt schön, muss aber rücksichtslos erfolgen. Denn nicht immer ist das Bedürfnis oder der Wunsch meiner Kunden realistisch.</em></strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm"> <img src="http://www.wingchun-online.de/blog/wendelin/wp-content/uploads/2008/06/kungfuswindel.jpg" alt="Kung Fu Swindel" /></p>
<p style="margin-bottom: 0cm">(Diese Folge ist extra mit besonders vielen und schönen Bildern!)</p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><span id="more-16514"></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><meta http-equiv="CONTENT-TYPE" content="text/html; charset=utf-8" /><title></title><meta name="GENERATOR" content="OpenOffice.org 2.4  (Win32)" /></p>
<style type="text/css"> 	<!-- 		@page { size: 21cm 29.7cm; margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 	--> 	</style>
<p style="margin-bottom: 0cm">Und wenn Geschäft A sie nicht erfüllt, dann findet man das halt im Geschäft B. „<em>Selber schuld, wenn der Kunde so blöd ist.</em>“, wäre hier die entsprechende Verkaufsstrategie. Wir leben halt im „Totalen Kapitalismus“ und es lebe der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Neoliberale_Theorie" title="Neoliberal">neoliberale Markt</a>, auf dem jeder machen kann<img src="http://www.wingchun-online.de/blog/wendelin/wp-content/uploads/2008/09/06.jpg" alt="Kapitalismus" vspace="5" width="278" align="right" height="185" hspace="5" />, was er will. Um dieses Szenario besser zu verstehen, sollte ich Ihnen mal einen Fall schildern:</p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><meta http-equiv="CONTENT-TYPE" content="text/html; charset=utf-8" /><title></title><meta name="GENERATOR" content="OpenOffice.org 2.4  (Win32)" /></p>
<style type="text/css"> 	<!-- 		@page { size: 21cm 29.7cm; margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 	--> 	</style>
<p style="margin-bottom: 0cm">Heribert Bürohengst ist nach seinem betriebswirtschaftlichen Studium immer noch heimlicher Fan meines „<a href="http://www.wingchun-online.de/blog/wendelin/?p=16470" title="Bruce Lee">guten, alten Onkels Bruce</a>“. Er erfreut sich einer durchschnittlichen Unsportlichkeit, weil er sich um sein Studium kümmern musste. Heribert wurde von seiner Freundin verlassen und hat nun ein wenig mehr Zeit zur Verfügung. Letztlich hatte er ein Erlebnis. In der U-Bahn schlug ein Mann seine Frau. Obwohl Heribert das aus seiner moralischen Sittlichkeit gerne verhindert hätte, steht er wie „gelähmt“ neben der Szene. Heribert wird sich schmerzlich seiner Hilflosigkeit bewusst und steht feige daneben. Abends in der Pilsbar erzählt er seinem Kumpel Theophil Zimmertiger von seinem Erlebnis.</p>
<style type="text/css"> 	<!-- 		@page { size: 21cm 29.7cm; margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 	--></style>
<p style="margin-bottom: 0cm">  <img src="http://www.wingchun-online.de/blog/wendelin/wp-content/uploads/2008/09/buerohengst.jpg" alt="Bürohengst" vspace="5" align="left" hspace="5" /><meta http-equiv="CONTENT-TYPE" content="text/html; charset=utf-8" />Nun sollte ich dazu sagen, dass Kampfsport so ein typisches Männerthema ist. Da kennen sich alle Herren der Schöpfung aus, wie auch über Autos und Aktienkurse. Eine im übrigen scheußliche Angewohnheit meiner Geschlechtsgenossen. <a href="http://www.geprellte-strukkis.de/" title="Hihi">Theophil Zimmertiger</a> empfiehlt jetzt seinem Kumpel Heribert Bürohengst, was er in der Werbung gesehen hat. „Kam so ein Feature im Fernsehen“, resümiert er aus seiner weiten Erfahrungswelt des <a href="http://www.mykatharsis.com/ufs.htm" title="theoretischer Zweikampf">theoretischen Zweikampfes</a>.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><meta http-equiv="CONTENT-TYPE" content="text/html; charset=utf-8" /><title></title><meta name="GENERATOR" content="OpenOffice.org 2.4  (Win32)" /></p>
<style type="text/css"> 	<!-- 		@page { size: 21cm 29.7cm; margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 	--> 	</style>
<p style="margin-bottom: 0cm">Das kann jetzt Keisi, Wing Chun oder Krav Maga sein. Schauen Sie sich mal einfach die entsprechenden Seiten hier im Internet an. Irgendeine Kampfsportseite können Sie sich da anschauen. Heribert nimmt sich vor, am nächsten Abend in eine Kampfsportschule zu gehen, die in diesem Feature gezeigt wurde. Lifestyle und alles passt in diesem „Dojo“ oder „Kwon“. Der Lehrer, der hauptberuflich Krankengymnast ist und noch Qi Gong anbietet, ist ihm ein echter Fachmann. „Da lernt man“, so denkt sich Heribert, „sich zu verteidigen.“ Für Heribert spielt das Geld nur eine sekundäre Rolle, da er ja mit seinen 3200 Brutto „nicht schlecht“ verdient.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Jetzt stellen Sie sich mal vor, der Trainer hätte ihm folgendes erzählt: „Heribert Bürohengst, wenn Du lernen willst Dich zu verteidigen, musst Du lernen zu kämpfen. D.h. Du musst eine ziemliche Menge an Zeit und hartem Training ´reinstecken, damit das einigermaßen hinhaut. Um so ein Ding durch zuziehen brauchst Du die körperlichen Fähigkeiten und den Mut. Und zwar, genau dann, wenn Du unter Druck und Stress bist. Es geht nichts mit Tricks und/oder überlegene<img src="http://www.wingchun-online.de/blog/wendelin/wp-content/uploads/2008/09/zimmertiger.jpg" alt="Zimmertiger" vspace="5" align="right" hspace="5" />n Techniken. Diese gibt es nämlich nicht.“</p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><meta http-equiv="CONTENT-TYPE" content="text/html; charset=utf-8" /><title></title><meta name="GENERATOR" content="OpenOffice.org 2.4  (Win32)" /></p>
<style type="text/css"> 	<!-- 		@page { size: 21cm 29.7cm; margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 	--> 	</style>
<p style="margin-bottom: 0cm">Glauben Sie Heribert Bürohengst, Theophil Zimmertiger oder Hilde Betthase könnten sich in einem halben Jahr „verteidigen“? Vor allem gegen Leute, die in ihrem Leben die Lektion „Gewalt“ gelernt haben? Da wird von Kampfsportlehrern so gelogen, dass die sich ja ihren eigenen Mist glauben. Mir hat mal allen Ernstes ein solcher „Dojogott“ erklärt, dass wenn man einer Frau mal zeigt, wie sie gegen denn Sandsack schlägt und sie das eine halbe Stunde macht, ihre Selbstverteidigungsfähigkeit bedeutend steigen würde.</p>
<p><meta http-equiv="CONTENT-TYPE" content="text/html; charset=utf-8" /><title></title><meta name="GENERATOR" content="OpenOffice.org 2.4  (Win32)" /></p>
<style type="text/css"> 	<!-- 		@page { size: 21cm 29.7cm; margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 	--> 	</style>
<p style="margin-bottom: 0cm"><img src="http://www.wingchun-online.de/blog/wendelin/wp-content/uploads/2008/09/betthase.jpg" alt="Betthase" vspace="5" align="left" hspace="5" />Das ist Quatsch mit Soße! Wahrscheinlich weiß dieser Mensch nämlich nicht mal, was ein Sandsack ist. Sie werden es nämlich als Anfänger nicht schaffen, da eine halbe Stunde ordentlich hereinzudonnern. Das kostet mehr Anstrengung, wie eine halbe Stunde recht schnell zu laufen. Kein Lauflehrer mutet so etwas einem Anfänger zu. Ein weiterer erzählte mir mal, dass sich seine Schüler nach einem etwa dreiwöchigen Kurs schon gegen 90% zur Wehr setzen könnten. Natürlich mit dem Unterton, wenn ich das nicht schaffe, dass ich dann inkompetent sei.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Was soll man dazu sagen? 90% von was denn bitte schön? Von der Gesamtbevölkerung der BRD? Davon sind etwa 50% Frauen und 30% Rentner und/oder Kinder. Der Rest geht ehrlich und anständig durch das Leben. Wenn dieser Mensch 90% aller Angreifer meinte, dann wird er sich täuschen. Denn diese haben meist mehr Kampfsport trainiert oder Gewalterfahrungen gemacht, wie es unser lieber Heribert jemals haben wird.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><meta http-equiv="CONTENT-TYPE" content="text/html; charset=utf-8" /><title></title><meta name="GENERATOR" content="OpenOffice.org 2.4  (Win32)" /></p>
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<p style="margin-bottom: 0cm">Jetzt gehen wir zu unserem Business zurück. Es geht ja darum mit einer Kampfsportschule Kohle zu scheffeln. Sie müssen erstmal bereit sein ein vollkommen idiotisches Produkt zu verkaufen. Und verpackt wird das natürlich in Sprache. Die Sprache dient aber hier, die Wahrheit zu vergewaltigen. Also vergewaltigen wir erst einmal die Sprache.<meta http-equiv="CONTENT-TYPE" content="text/html; charset=utf-8" /><title></title><meta name="GENERATOR" content="OpenOffice.org 2.4  (Win32)" /></p>
<style type="text/css"> 	<!-- 		@page { size: 21cm 29.7cm; margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 	--> 	</style>
<p style="margin-bottom: 0cm"><img src="http://www.wingchun-online.de/blog/wendelin/wp-content/uploads/2008/09/kohle.jpg" alt="Kohle scheffeln" vspace="5" align="right" hspace="5" />Wenn wir so die besten Sprachverwaltiger suchen, sollten wir mal zu den Multilevelmarketingexperten gehen. Die wissen, wie man aus einem vollkommen minderwertigen Produkt richtig Kasse macht. Erstmal sucht man keine Kunden, sondern Leute, die verkaufen wollen. Da ist Verdienst im Kampfsport dem <a href="http://www.transgallaxys.com/~beo/mlm/wasistfalsch.htm" title="Multilevelmarketing" target="_blank">Multilevelmarketing</a> ähnlich. Das müssen Sie in der Sprache berücksichtigen. Ebenso die – wie ich in vorherigen Artikeln schrieb – die Trends, die Faith Popcorn beschrieb. Da ist das Cooconing besonders wichtig. Als erstes legen Sie einen irrsinnigen Maßstab an, denen das gesamte Weltbild Ihrer Klientel unterworfen wird. Beim Strukturunternehmen ist es das erreichte Einkommen, bei Sekten die Initiationsriten, beim Kampfsport ist es die Menge der erlernten Programme, die sich in den Graduierungen widerspiegeln. Wichtig ist, dass dieser Maßstab gleich bei der Benennung wieder relativ wird. Bei der Wahrheitsverdrehung muss sofort eine Relativierung folgen, damit kein klarer Standpunkt ortbar ist. Ganz typisch im Kampfsport sind von den Meistern Sätze wie: „Ich habe den Schwarzgurt im Kokubitsu, aber was heißt das? Der Gürtel ist ja dazu da die Hose festzuhalten.“</p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><meta http-equiv="CONTENT-TYPE" content="text/html; charset=utf-8" /><title></title><meta name="GENERATOR" content="OpenOffice.org 2.4  (Win32)" /></p>
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<p style="margin-bottom: 0cm">Auch dieser Satz zeigt, wie schwachsinnig Sprache gebraucht wird. Der „Gürtel“, der auf japanisch Obi heißt, dient nicht dazu die Hose beim rutschen zu hindern, sondern wird über der Jacke getragen. Klassisch diente er dazu, was man an der Knotung und Bindung noch sieht, das Schwert in seiner Scheide am Mann anzubringen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><meta http-equiv="CONTENT-TYPE" content="text/html; charset=utf-8" /><title></title><meta name="GENERATOR" content="OpenOffice.org 2.4  (Win32)" /></p>
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<p style="margin-bottom: 0cm"><img src="http://www.wingchun-online.de/blog/wendelin/wp-content/uploads/2008/09/frankfurter_borse.jpg" alt="Frankfurter Börse" vspace="5" width="282" align="left" height="240" hspace="5" />Ein „Wing-Chun-Kunde“ sagte mir mal, er sei Privatschüler von „dem und dem“ gewesen und habe da soviel gelernt, wie etwa zum dritten Technikergrad. Dann fügte er hinzu, das dies etwa so viel <strong>Wert</strong> sei, wie ein fünfter Dan im Karate. (So als gebe es eine offizielle Börse oder Behörde, die so etwas bestimmt.) Diese verkehrte Welt hat dann die Eigendynamik, dass solche Meister eine Unmenge mehr oder weniger fantastischer Titel halten. Ja, für diesen Drang nach Titeln gibt es sogar einen eigenen Markt. Hier kann man sich solche Titel schlichtweg gegen Geld kaufen. Es gibt sogar in Amerika einige „<a href="http://inctl.conforums.com/index.cgi?board=Outside&amp;action=display&amp;num=1038968859" title="University of Martial Arts">Universitäten</a>“ auf denen man per <a href="http://www.taijiquan-qigong.info/j_lehrmittel.htm" title="Tai Chi Fernlehrgang">Fernstudium</a> einen Doktortitel im Kampfsport erhalten kann. Ein <a href="http://home.arcor.de/kalle.koester/home.htm" title="Kalle Köster">anderer Mann</a> meint mal mit Stolz geschwellter Brust – auf seiner Visitenkarte war das deutsche Wappen mit dem dicken Geier und er nannte sich „Bundestrainer“- er hätte schon mit 36 Jahren sein „erstes System geschrieben“. Was glauben Sie, wieviele „Senseis des eigenen Systems“ und „<a href="http://www.universal-martial-arts.org/certification.php" title="Budogötter">Budogötter von eigenen Gnaden</a>“ es gibt?</p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><meta http-equiv="CONTENT-TYPE" content="text/html; charset=utf-8" /><title></title><meta name="GENERATOR" content="OpenOffice.org 2.4  (Win32)" /></p>
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<p style="margin-bottom: 0cm"><img src="http://www.wingchun-online.de/blog/wendelin/wp-content/uploads/2008/09/prokrustes.jpg" alt="Prokrustes" vspace="5" width="328" align="right" height="252" hspace="5" />Sie sehen, wenn Sie deutsch verstehen und ein wenig nachdenken, dass hier ein irrsinniger Schrott geredet wird. Kampfsport dient zum Kämpfen. Entweder man kann es oder kann es nicht. Graduierungen sind nichts, aber auch gar nichts wert. Sie werden mit dem schönsten Programm ungebügelt auf die Schnauze kriegen, wenn Sie nicht einfach über einen guten Fauststoß und eine solide Sportlichkeit verfügen. Das ist hier mit den verdienten Titeln genauso, wie Umsatzrekordlisten in Strukturunternehmen. Da wollte mir mal einer ein – das muss so heißen &#8211; „Nahrungsergänzungsmittel“ verkaufen für 160 Euronen im Monat. Ja was meinen Sie wie viel gesundes Obst sie dafür kaufen können? Oder Maschinen für „osmotisiertes“ Wasser, weil Tiere das auch tränken. (Was denn? Eine Kuh säuft kein Wasser mehr?) Und so geht das mit der verkehrten Welt weiter. Mit diesen falschen Maßstab fangen sie an. Und jetzt geht es darum, dass Ihre Klienten alle und jeden – selbst die Freunde, die Verwandten, die Familie und auch die liebe Oma – auf dieses Prokrustesbett der eigenen Weltverdrehung  legen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><meta http-equiv="CONTENT-TYPE" content="text/html; charset=utf-8" /><title></title><meta name="GENERATOR" content="OpenOffice.org 2.4  (Win32)" /></p>
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<p style="margin-bottom: 0cm"><img src="http://www.wingchun-online.de/blog/wendelin/wp-content/uploads/2008/09/weihnachtsmann.jpg" alt="Der Weihnachtsmann" vspace="5" align="left" hspace="5" />Diese verkehrte Welt muss dem Klienten ständig vor Augen geführt werden. Er muss Sie mit dem Titel anreden, wie z.B. Sifu. Sie begründen das mit chinesischer Tradition, so wie sich alle im Strukturvertrieb wie Banker generieren. Im Strukturvertrieb wird der „Drücker“ „Ernährungsberater“, in der Sekte „Eure Heiligkeit“ und im Kampfsport nennt er sich „Sensei“ und oder „Sifu“. Je fantasievoller Sie hier sind, um so besser. Es muss eine genaue Struktur geben. Und ganz wichtig, wichtig ist, obwohl es allgegenwärtig ist und ständig allen vor Augen geführt wird, müssen immer Relativierungen gesagt werden. „Ich bin auch nur ein Mensch“, „das ist nur ein Titel“, „der Gurt hält die Hose fest.“ Das ist ganz wichtig!</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Sie können Schwachsinn nur verscheuern in dem Sie möglichst dick auftragen. Schwachsinn lässt sich nur mit Schwachsinn bestätigen. Mit einem bißerl gesundem Menschenverstand bricht das Gebilde wie ein Kartenhaus zusammen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><meta http-equiv="CONTENT-TYPE" content="text/html; charset=utf-8" /><title></title><meta name="GENERATOR" content="OpenOffice.org 2.4  (Win32)" /></p>
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<p style="margin-bottom: 0cm">Ich kannte mal jemand, der war eigentlich ganz dicht, so dachte ich. Be<img src="http://www.wingchun-online.de/blog/wendelin/wp-content/uploads/2008/09/kartenhaus.jpg" alt="Kartenhaus" vspace="5" align="right" hspace="5" />stimmt keine großartige Leuchte, aber der hatte genug Intelligenz, um nicht in den Waschkorb zu pinkeln. Die Todsünde Gier macht uns aber recht beschränkt. Ich hatte mich damals gefragt, was einen Immobilienheiner dahin treibt in unseren östlichen Provinzen selber Schrottimmobilien zu kaufen. Naja, der Gute hat dann Pech gehabt und die Chance ging – wie bei allen die so gierig, wie doof waren &#8211; den Bach herunter. Nachdem er dann bei der Bank mit über 120.000 in der Kreide war, fackelten diese ihm den Kredit ab. Mir verklickerte er, dass die Bank seine beiden Wohnungen oder besser die geplatzten Kredite wieder herausrücken würde für etwa 40.000. Aus diesem Grund legte er einen Insolvenzbetrug hin und zog in ein Brieffach nach Marabella im schönen Spanien.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><meta http-equiv="CONTENT-TYPE" content="text/html; charset=utf-8" /><title></title><meta name="GENERATOR" content="OpenOffice.org 2.4  (Win32)" /></p>
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<p style="margin-bottom: 0cm">Das ist natürlich alles Irrsinn und blöd. Es gibt keinen Grund der Welt anzunehmen, dass wenn die Bank 120.000 Euro haben kann und vor allem in der Hand hält, sich mit 40.000 zu Frieden gibt. Täten Sie das etwa tun? Weit später erfuhr ich, dass er in den Fängen eines Strukturunternehmens war. Er war unterwegs in Sachen Produkten der „Ernährungsergänzung“. So ein nerviges „verkauf-mich-und-ich mach-Dich-happy“ Produkt. Er erzählte einen heillosen Blödsinn, um exorbitant teuren Blödsinn, was am Ende ein „Milupa“-Produkt war, zu verkaufen. Er sagte mir, dass er das Zeug nicht verkaufen wolle, weil man damit nichts verdienen täte. Er suche aber Verkäufer. Nein, so versicherte er, dass ist kein Strukturvertrieb, dass sei „Network“-Marketing.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><meta http-equiv="CONTENT-TYPE" content="text/html; charset=utf-8" /><title></title><meta name="GENERATOR" content="OpenOffice.org 2.4  (Win32)" /></p>
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<p style="margin-bottom: 0cm"><img src="http://www.wingchun-online.de/blog/wendelin/wp-content/uploads/2008/09/schrottimmobilie_gm_sb.jpg" alt="Schrottimmobilie" vspace="5" align="left" hspace="5" />Das stelle man sich vor: Man hat ein Produkt, das beim Verkauf keinen Gewinn abwirft. Man sucht aber Verkäufer dafür. Dann verdient man. Und die sucht man in seinem Freundeskreis.  Das man da schnell seine Freunde verliert ist normal. Mathematisch gesehen bleibt beim Strucki immer der hängen, der denkt er fände noch Leute in diesem „Superwachstumsmarkt“. In dem Markt der Zukunft. Sicher stößt ein solcher Granatendepp auf einen Kumpel, Freund oder Bekannten, der einen warnt. Dem noch nicht sämtlich die Murmel abgefackelt ist.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><meta http-equiv="CONTENT-TYPE" content="text/html; charset=utf-8" /><title></title><meta name="GENERATOR" content="OpenOffice.org 2.4  (Win32)" /></p>
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<p style="margin-bottom: 0cm">Und diese Leute werden Ihrem Vorhaben gefährlich. Deshalb erfinden die Wahrheitsvergewaltiger ganz flott ein paar huschige Worte für die Feinde. Mein Bekannter nannte mich dann einen „Energiefresser“. Ich koste ihm Energie und ich „würde das nicht verstehen“. Sicher kann man das nicht verstehen:</p>
<ul>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm">Wenn einer 120.000 Euro hat und 	Bank heißt, läßt er das für 40.000 los.</p>
</li>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm">Man wirbt im Internet mit voller 	Adresse und wohnt offiziell im spanischen Postfach</p>
</li>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm">Man sucht im Freundeskreis Leute, 	die eine Ware verkaufen, die keinen Gewinn abwirft.<img src="http://www.wingchun-online.de/blog/wendelin/wp-content/uploads/2008/09/murmel.jpg" alt="Murmel" vspace="5" align="right" hspace="5" /></p>
</li>
</ul>
<p style="margin-bottom: 0cm">Unsinn ist halt nicht zu verstehen, denn es gibt nichts zu verstehen. Der Satz: „Das kannst Du nicht verstehen.“, wird dann zum Muss, wenn der Hirnkäse so gewaltig ist, dass er nicht gefressen werden will.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><meta http-equiv="CONTENT-TYPE" content="text/html; charset=utf-8" /><title></title><meta name="GENERATOR" content="OpenOffice.org 2.4  (Win32)" /></p>
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<p style="margin-bottom: 0cm">Das passiert auch im Kampfsport! Es ist doch ganz klar, dass eine Frau von etwa 55 Kilo wie Hilde Betthase keine Chance mit ein wenig Training gegen ihren „Nichtfreund“ hat. Heribert Bürohengst oder Theophil Zimmertiger werden eine lange, harte Trainingzeit brauchen, um den wegen Totschlags vorbestraften Bruno Brachial, einen ehemaligen Boxer aus Kasachstan in der 75 Kilo Klasse zu bezwingen.<meta http-equiv="CONTENT-TYPE" content="text/html; charset=utf-8" /><title></title><meta name="GENERATOR" content="OpenOffice.org 2.4  (Win32)" /></p>
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<p style="margin-bottom: 0cm">Das geht mit „<a href="http://images.google.de/images?gbv=2&amp;hl=de&amp;q=%22%C3%BCberlegene+Technik%22&amp;start=20&amp;sa=N&amp;ndsp=20" title="Überlegene Technik!">überlegenen Techniken</a>“, wirft mir jetzt der Kampftheoretiker Theophil ein. An dem Tag, an dem die Bank dir 120.000 Euro schenkt, wenn Du ihr 40.000 gibst. Und an dem Tag, an dem Du reich geworden bist, weil Deine Freunde ein Produkt verkaufen, dass Du nicht verkaufen willst, weil es keinen Gewinn abstößt. Heribert Bürohengst sollte sich sehr schnell klar machen, dass mit seiner Weltauffassung eher auf ein Lottogewinn zu hoffen ist. Ist aber einer mal diesem Zug in die verrückte Wirklichkeit eingestiegen, dann will der da nicht aussteigen.<meta http-equiv="CONTENT-TYPE" content="text/html; charset=utf-8" /><title></title><meta name="GENERATOR" content="OpenOffice.org 2.4  (Win32)" /></p>
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<p style="margin-bottom: 0cm"><img src="http://www.wingchun-online.de/blog/wendelin/wp-content/uploads/2008/09/putschist.jpg" alt="Putschist" vspace="5" align="left" hspace="5" />Menschen, die jetzt mit einem gesunden Menschenverstand hin zustoßen und einen kritischen und  konstruktiven Zweifel kommen, müssen ziemlich hart ausgegrenzt werden. Sprachlich und menschlich. Sie müssen Ihren Folgern ganz schnell den Umgang mit solchen „Individuen“ vergällen, vergraulen und nötigenfalls auch verbieten. „Häretiker, Putschist, Wirrkopf, der ist verrückt, er ist vom richtigem Weg abgekommen, der hat das so wie so nie verstanden.“</p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><meta http-equiv="CONTENT-TYPE" content="text/html; charset=utf-8" /><title></title><meta name="GENERATOR" content="OpenOffice.org 2.4  (Win32)" /></p>
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<p style="margin-bottom: 0cm">Jeder, der Ihren Gehirnkäse nicht fressen und nachplappern will, muss verrückt, abartig, krank, störrisch und dumm abgekanzelt werden. Während Sie in anderen Punkten unbestimmbar und „taoistisch“ &#8211; sprich weich in der Birne – bleiben sollten, damit jeder sich mit „Ihrem aufgeschlossenem Weltbild“ identifizieren kann, muss jeder der dieses „schöne und herrliche Weltbild, das exzellente Knowhow und die ausgeklügelste Kampfkunst, seid es Menschen gibt“ anzweifelt, mit den drastischsten und komischsten Worten abgeurteilt werden. Es muss nämlich ein ziemlich blödes und abartiges Würstchen sein, dass Ihre schöne Welt nicht erkennt, die in den Himmel der Glückseligkeit und der Unbesiegbarkeit durch Ausgeklügeltem nicht verstehen kann.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><img src="http://www.wingchun-online.de/blog/wendelin/wp-content/uploads/2008/09/muenchhausen.jpg" alt="Münchhausen" vspace="5" width="245" align="right" height="356" hspace="5" />Selbstverteidigung zu verkaufen ist Schwachsinn. Schwachsinn läßt sich nicht mit vernünftigen Argumenten, sondern nur mit Tollheiten begründen. Diese Tollheiten sollen den Cocoon bilden. Ein plastisches Fantasmagora, dass, die aus der Angst erwachsenen Bedürfnisse, eines Heribert Bürohengst und Theophil Zimmertiger Gegenwelt formt aus. In dieser Gegenwelt sind Sie der mystische Führer. Eine Mischung aus Philosoph und Wissenschaftler, der den Schlüssel zu einem „überlegenen Know-How“ hält. Sie sind der „Führer“, der „Guru“ (so wird der Spinneonkel im Escrima genannt), der „Sensei“ und „Sihing“. Kaufen Sie keinen Titel, sondern lassen Sie sich von Ihren Nachfolgern, die dann mitaufsteigen so ernennen. Wir wollen ja alle nach oben. Klare hierarchische Struktur mit klaren Begriffen müssen geschaffen werden. Diese sind immer zu relativieren. Sätze wie:</p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><em><strong>„Er ist immer Mensch geblieben“</strong></em></p>
<p style="margin-bottom: 0cm">&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Man spinnt sich so richtig ein, Teil III</title>
		<link>http://www.wingchun-online.de/blog/wendelin/2008/07/30/man-spinnt-sich-so-richtig-ein-teil-iii/%</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Jul 2008 14:08:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wendelin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kampfsport]]></category>
		<category><![CDATA[Ving Tsun]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute sollten Sie lernen folgendes zu vergessen, sonst werden Sie nie was verdienen:
Ein Kampfsportlehrer hat sein Zeug ordentlich gelernt. Er ist zu einer Meisterschaft in seinem Fachgebiet avanciert. Er wird mit Verantwortung seinen Schülern Kampfsport beibringen. Er wird sie unterstützen, helfen, aber niemals missbrauchen für eigene Interessen. Der Kampfsportlehrer ist Teil in einem Erziehungsprozess und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="right"><strong><em>Heute sollten Sie lernen folgendes zu vergessen, sonst werden Sie nie was verdienen:</em></strong></p>
<p align="left"><strong><em>Ein Kampfsportlehrer hat sein Zeug ordentlich gelernt. Er ist zu einer Meisterschaft in seinem Fachgebiet avanciert. Er wird mit Verantwortung seinen Schülern Kampfsport beibringen. Er wird sie unterstützen, helfen, aber niemals missbrauchen für eigene Interessen. Der Kampfsportlehrer ist Teil in einem Erziehungsprozess und er führt seine Schüler zu einer körperlichen Reife. Aber nur hier. Weil das sein erlerntes Arbeitsgebiet ist.</em></strong></p>
<p align="left"><img src="http://www.wingchun-online.de/blog/wendelin/wp-content/uploads/2008/06/kungfuswindel.jpg" alt="Kung Fu Swindel" /></p>
<p align="left"><em><strong>V</strong></em>ergessen Sie das bitte ganz schnell. Verantwortung und Ehrlichkeit sind große Stolpersteine ihrer Karriere. Heute im dritten Teil zeige ich Ihnen, wie Sie mit Menschen umzugehen haben, wenn Sie nach oben wollen.</p>
<p align="left"><span id="more-16511"></span></p>
<p><strong>Die Ausgangslage: soziales Schnellmodell von humanoider Gruppen und deren Bildung in der Postmoderne </strong></p>
<p>Wenn wir uns im dritten Teil übers Cocooning unterhalten, sollten wir vorher mal ein kurzen Blick auf unsere Gesellschaft werfen. Und bitte ich nehme mich da nicht aus, bin auch ich nur &#8220;ein Kind meiner Zeit&#8221;. Westeuropa lebt eigentlich wie die sprichwörtliche Larve im Speck. Die derzeitige Umverteilung von reich zu noch reicher und arm zu noch ärmer, den man so nett als &#8220;die Wirtschaft läuft halt nicht so&#8221; qualifiziert, wird als Ungerechtigkeit empfunden, aber &#8211; dank oder auch trotz Hartz IV &#8211; nicht als wirkliches Versorgungsproblem.</p>
<p>Besser als langwierige soziologische Betrachtungen sind oft einige Zahlenspielereien.  Nehmen wir mal diese: Klimaanlagen brauchen mehr Energie als Heizungen. Beispielsweise verbraucht eine Klimaanlage in einem Auto durchschnittlich auf 100 Kilometer einen Liter Kraftstoff. Das sind bei den durchschnittlichen 8-9 Liter dann mehr als 10%. Die Bundesregierung will etwa 10% des Diesels mit Biodiesel versorgen. Wir können davon ausgehen, dass derzeitig die Energiemenge an Biodiesel &#8220;produziert&#8221; wird, die von den Klimaanlagen des Autos gebraucht wird. Nun wird Biodiesel nicht produziert, sondern auf dem Acker dort angebaut, wo Menschen ihren Energiebedarf herkriegen. Jetzt hat der &#8211; ich glaube Club of Rome war es &#8211; endlich gesagt was Sache ist. Wäre nicht nötig, wenn man denken würde. Der Anbau von Biodiesel sorgt für eine Lebensmittelverknappung und damit hier in Europa zu immensen Preissteigerungen im Lebensmittelbereich. In Afrika und anderen wirklich armen Ländern bedeutet das aber eine Hungerkatastrophe.</p>
<p>So viel zu der Gattung die sich die ihrer &#8220;Intelligenz&#8221; rühmt und es wahrscheinlich schafft, innerhalb kürzester Zeit aus dümmlichsten Antrieb heraus seinen eigenen Lebensraum zu zerstören. Aber was sehen wir noch daran. Das Leben ist vielschichtig und komplex. Wir als einzelne können kaum etwas an diesem Zustand ändern. Da solche Faktoren unangenehm sind, blenden wir das einfach weg. Wir Menschen sind eigentlich Fachleute im Wegblenden. Und wir müssen das sein, sonst würden wir verrückt werden. Das geht mir &#8211; auch wenn es mir hin und wieder gelingt andere Menschen von meinem nüchternen Sachverstand zu überzeugen &#8211; geradewegs genauso.</p>
<p>Und ein ganz wichtiger Faktor in diesem Strudel einer globaler werdenden Erde mit nahe zu unlösbaren Problemen ist eben dieser Cocoon, wie es Faith Popcorn beschreibt. Das ist unsere Familie, unsere Clique, Seilschaft, Gang, Verein, Community usw. usf.ganz gleich wie wir es bezeichnen. Unser sozialer Mikrokosmos. Und dieser prägt unsere Welt. Die Familie oder Clique ist uns fast mehr wert, als unser individuelles Sein. Vor allem aber prägt sie unser Bewusstsein. Meistens besitzen wir in mehrere Gruppen. In der Regel ist es die Familie unser schul-, Studiums- oder Arbeitskollegen, aber auch unsere verschiedenen Bekanntenkreis. Gut und kurz. Wir Menschen suchen immer andere Menschen und Gruppen mit denen wir uns verstehen und austauschen. Und sicher sollte ein guter Verein &#8211; also auch eine Kampfsportgruppe &#8211; auch so sein. Das ist an sich nichts schlechtes.</p>
<p>Ich hole hier recht weit aus. Mir ist aber wichtig zu sagen, dass &#8211; so mal frei nach Herrn Marx &#8211; eben unser Sein auch unser Bewusstsein bestimmt. So wohl zum negativen, als auch zum positiven. Und diese Gruppen, Cliquen, Seilschaften, Familien, Clans, Communitys und auch Banden daran einen wirklich großen Anteil haben. Und das werden wir uns in unserem Martial-Art-Biz mal zu nutze machen.</p>
<p><strong>Geschicktes Marketing ist wie Angeln. Man muss wissen: Wen will man fangen und welchen Köder braucht der. </strong></p>
<p>Also erstmal muss man die Leute anlocken mit Werbung. Wenn ich auf meine Werbung schreibe: &#8220;Trainieren Sie hart! Werden Sie ein guter Kämpfer!&#8221; Dann würde sich so kaum einer wirklich melden. Wir müssen hier verführerisch arbeiten. Erstmal haben sehr viele Menschen Ängste. Hat einer viele so ist er leichter manipulierbar und sucht sein Glück eher in der Gruppe als Individuum. Wir werden wohl oder übel mit Selbstverteidigung werben. Und unsere Message ist ganz kurz zusammengefasst: &#8220;Hallo kleiner, feiger Bürowurm, hallo kleines Beta-Hühnchen komm zu uns und wir zeigen Dir, wie Du Dich gegen alles ach so böse wehren kannst.&#8221; Nun kraulen wir unseren Beta und Gamma Tierchen ein wenig die Eier oder auch Eierstöcke. &#8220;Schau mal, hier! Das hat Dir noch keiner gezeigt. Komm ich bin gut zu Dir ich zeige Dir, wie das geht, dass Du selbstsicher wirst. Das kannst Du. Zeige allen was in Dir steckt, kleiner Tiger!&#8221; (Er will ja nett sein. Und auch so ein wenig wild, damit ihn nicht alle immer so drangsalieren.) Die Welt draußen wird als noch bedrohlicher dargestellt als sie ist. Und auch das sie in Zukunft noch brutaler wird. Wie sagte mir mal ein Berliner Kampfsportler: &#8220;Wir haben hier in Berlin so Zustände. So hat es auch in L.A. angefangen.&#8221; (So sagen Leute zu Los Angeles, die hip und informiert sind!) Usw.usf. die Umwelt muss grauenhaft, scheußlich sein und Opferlämmchen Beta, so will ich &#8220;den Kunden&#8221; jetzt nennen, kriegt ein Tool, dass er das meisterlich checkt.</p>
<p>Wichtig ist, dass sie auf Ihren Plakaten keine großen, starken Kerle zeigen, sondern Identifikationsfiguren. Ein männliches Beta-Lämmchen identifiziert sich eher mit einer Frau, wie mit einem starken Mann. &#8220;Was die kann, dass kann ich auch.&#8221; Das ist der erste Punkt in der Ausgestaltung des Angelköders. Mit großen starken Kerlen, die hohe Tritte machen, erreichen Sie nur 13 bis 14 jährige Knaben, die in der schlimmsten Phase der Pubertät stecken und deren beginnende Testosteron-Produktion zu einer gewissen Verblödung geführt hat. Lassen Sie das. Dieses Klientel hat kaum Geld und es ist davon auszugehen, dass die zahlenden Eltern Verstand haben. Diese sind auch bereit auszugeben, aber davon können Sie nicht leben. Dies ist die erste Stufe des Cocoons.</p>
<p>Sein wir mal ehrlich. Wer glaubt denn wirklich, dass Lieschen Müller sich tatsächlich irgendwann körperlich wehren kann, gegen jemanden der richtig angreift? Sie glauben doch allen Ernstes nicht, dass ein Muttchen einen Kriminellen, der wahrscheinlich auch schon im Kampfsport war, mit einem Crashkurs sich wehren kann. Das geht physisch und psychisch einfach nicht. Wie sagte es Erwin D., ein Taekwon Do Trainer mit 5. Dan so treffend: &#8220;Die Leute, die sich vorher prügeln konnten, werden durch Taekwon Do und Kampfsport besser. Die anderen lernen es so wie so nicht.&#8221;</p>
<p>Ganz so, würde ich das nicht stehen lassen. Aber die Tendenz ist da. Würde das offen zugegeben werden, würde der Cocoon platzen. Ein wichtiger Bestandteil ist, dass die Leute folgende Punkte glauben sollen. Zum einen, dass Kampfsport kein kontinuierliches an sich arbeiten ist, sondern ritueller Initiationen bedarf. Der zweite Punkt ist, dass sie nur hier bei Ihnen diese Kampfkunst lernen können. Diese Leute haben Glück bei Ihnen zu landen und nicht woanders. Das muss Ihnen beständig eingehämmert werden. Wie das geschieht? Das erfahren Sie in der nächsten Folge.</p>
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		<title>Merchandise and Erdbeereis, des Schwindels 2.Teil</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Jul 2008 14:09:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wendelin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Achtung! Wer diesen Artikel aufmerksam durchliest, kann mit Kampfsport in wenigen Jahren ein reicher Mann werden. Alle Menschen, die ich kenne und die sich an diese Regeln hielten, haben heute gute Kampfsportverbände und erfreuen sich eines regen Zulaufes. Wer sich an diese Regeln hier hält und diese auch gewillt ist umzusetzen, wird teilhaben an einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="right"><img src="http://www.wingchun-online.de/blog/wendelin/wp-content/uploads/2008/07/erdbeer_becher.jpg" alt="Erdbeeerbecher" align="right" hspace="6" /><em><strong>Achtung! Wer diesen Artikel aufmerksam durchliest, kann mit Kampfsport in wenigen Jahren ein reicher Mann werden. Alle Menschen, die ich kenne und die sich an diese Regeln hielten, haben heute gute Kampfsportverbände und erfreuen sich eines regen Zulaufes. Wer sich an diese Regeln hier hält und diese auch gewillt ist umzusetzen, wird teilhaben an einem großartigen Erfolgsrezept!</strong></em></p>
<p align="right">&nbsp;</p>
<p style="text-align: center"><img src="http://www.wingchun-online.de/blog/wendelin/wp-content/uploads/2008/06/kungfuswindel.jpg" alt="Kung Fu Swindel" /></p>
<p>Interessant ist, warum die betrogenen Betrüger nach über 10 Jahren auf eine &#8220;Realität&#8221; aufschlagen, ein gleichsam &#8220;glücksvolles Awakening&#8221; erleiden und eine glorifizierte neue Wahrheit predigen, wie sie es schon mit der alten, der enttäuschten Wahrheit bewerkstelligten. Hier geht es um die Geschäftsgebaren im Kampfsport und warum wirklich Unglaubliches passiert.<span id="more-16509"></span></p>
<p>Ein sehr geschäftlich sehr erfolgreicher Kampfsportler meinte mal: &#8220;Da sind die wie die Kinder!&#8221; Und ebenso ist das Geschäft aufzubauen. Wenn wir uns mal die Chose eines Kampfwirtschaftsbetriebes sachlich anschauen, dann wird uns eigentlich Angst und Bange. Nehmen wir mal an, dass unser Kampfkunst-Managment-Experte ein vergleichsweise lockeres Einkommen von 1.500Brutto erreichen will. (Damit lässt sich nicht mal mehr eine Kleinfamilie durchfüttern.)</p>
<p>1. 000,00      Miete für Schule<br />
0. 300,00      Werbung, Telefonkram, Versicherungen, etc.p.p.<br />
1. 500.00      ins eigene Säckle<br />
=====================<br />
2. 800,00     lockeres Tuttifrutti</p>
<p>Jetzt teilen wir mal den Salat von 2.800 Eumeln durch so ein durchschnittlich statthaften Klubbeitrag von 40 Euronen. (Was für einen Studenten schon ein leichter Schlag ins Kontor ist. Aber Kampfkunst fängt beim &#8220;Abstecken&#8221; an.) Dann benötigen wir &#8211; und das Wort ist jetzt wichtig &#8211; zahlende 70 Mitglieder. Und das ist wirklich für einen Kurs sehr, sehr schwer anzuschaffen. Und dann kommt noch die Umsatzsteuer, die uns mit 19 Prozent die Einnahme von dem, was 13 Schüler zahlen, weg frisst. Deshalb werden in einer Schule meist mehrere Kampfsportarten angeboten. Und ein wichtiger Beitrag ist Kindertraining. Sie müssen sich wirklich heutzutage was einfallen lassen, wenn das Wetter draußen heiß ist, Kino, Fernsehen, Olympia, Fußballmeisterschaften ständig locken, wirklich Schüler zu finden, die dann auch noch zum Unterricht kommen. Aber lassen wir das Gejammer. Ich werde Ihnen hier schreiben, wie Sie erstens mehr Schüler bekommen und zweitens ein wesentlich höheres Einkommen erzielen. (Aber glauben Sie nicht, dass sie auch nur noch annähernd Kampfsport betreiben könnten.)</p>
<p>Bitte sehr, bevor ich hier anfange, will ich betonen, dass mir klar ist, dass die Erde rund ist. Komplex und vielschichtig. Und wenn einer mal ein Marketinginstrument anfässt, ist er noch lang kein Betrüger. Auch dann nicht, wenn er mal bei der Werbung &#8220;so richtig auf die Kacke haut&#8221;. Mir ist ganz klar, dass man in einer recht schwierigen Marktlage auch mal Manöver machen muss, die nicht 100% straight sind. Aber halten wir uns nicht mit trockenen Moralpüpsen auf, sondern schwingen uns locker zum Tao des Kampfsportbusiness oder wie die Amerikaner so fein sagen: MartialArts Industries.</p>
<p><strong>Hauptmarketingmethode des Kampfsports </strong></p>
<p>Was also noch tun? Man bedient sich im Kampfsport zum Teil mit gewissen Marketingmethoden, auch wenn diese nicht ganz koscher sind. Eins ist ein &#8220;Strukturunternehmen light&#8221;. D.h. man sucht jetzt keine Schüler, die lernen wollen, sondern Leute, die unterrichten wollen. Diese haben natürlich wieder im Hinterkopf auch neue Schüler zu finden, die andere unterrichten.</p>
<p>Man erfindet dann auch noch Geschichten vom Konfuzius, der uns das alles als sehr chinesisch begründen muss. Man fängt als <strong>Sihing</strong> an. Hat man den ersten zum &#8220;Schwarzgurt&#8221;  oder ähnlichem Grad gebracht, der dann auch schon Schüler unterrichtet, dann avanciert man zum <strong>Sifu</strong>. Jeder will irgendwie Sifu werden und man erhält dann ein Sifunat. Man schielt natürlich in dieser Stufe zum Großmeister, dem <strong>DaiSifu</strong>, um auch so ein Großsifunat zu erhalten. Bald wird es einen <strong>Sigung</strong> geben usw. usf. Altvordere, die mit der Sache nichts zu tun haben, erhalten dann einen philosophischen Grad &#8211; selbstverständlich posthum &#8211; verliehen. Posthum natürlich dann, weil der Tode sich nicht mehr dagegen wehren kann, derartige Ehrungen zu erhalten. Zu diesem Kapitel, kommen wir aber im Sektenvergleich.</p>
<p>Ganz klar gibt dieser Strukturdruck eine Eigendynamik, die dem Kampfsport schadet. Denn die tägliche Arbeit des Trainers wird jetzt Managment und Menschenfischerei. Man entwickelt dann sogenanntes &#8220;programmiertes Unterrichten&#8221;. Das klingt sehr gut und klingt so, als hätte man noch einen Plan. Den kann man nicht mehr haben, denn das Requirieren neuer Schüler und vor allem von Schülern, die neue Schüler bringen wird vorrangig. Damit fällt hartes an der Sache orientiertes Training flach. So bald mal Level, Programme und Ähnliches als Package verkauft werden, sollte man mehr als vorsichtig werden.</p>
<p>Die Unterrichtenden werden nach immer schnelleren Programmen Lehrer. Ich habe Schulen gesehen, wo Leute nach einem halben Jahr schon Schüler hatten. Man sieht das nicht als Mangel an guter Ausbildung (, die halt eine Weile braucht,)  sondern wertet das  als Beweis einer effizienten Unterrichtsmethodik</p>
<p>Ende des Liedes ist, dass man sich aber auch neue Konkurrenz heranschafft. Irgendwann neigen solche Strukturblasen zum Platzen. Nicht Aufklärung, nicht das bessere Angebot bringt solche Organisationen ins Wanken, sondern die innere Dynamik eines Objekts, das geschaffen wurde, den Markt zu überwuchern. Wie ein Geschwür beginnt es sich irgendwann selbst zu zerfleischen. Es entstehen neue Metastase, die Aspekte die in der Mutterblase waren, betonen. Das Kämpferische oder mehr das Mystische, das Gesundheitliche oder das Eklektisch. Als gebe es eine Regelung wie solche Kopfgeburten zu mischen wären.</p>
<p><strong>Fantasy Adventure</strong></p>
<p><a href="http://www.faithpopcorn.com/" title="Faith Popcorns Homepage, Trends" target="_blank">Faith Popcorn</a> schrieb in den 80er Jahren ein recht diskutiertes Buch über Trends. Ihre Grundgedanken machten einige Firmen erfolgreich. Ihren Trend &#8220;Fantasy Adventure&#8221; finden wir auch in Kampfsport. Wer nicht gewillt ist ein wenig auf asiatisch Walt Disney zu machen, der verbüßt einen Umsatz um 30 Prozent. Investiere also mehr in das Outfit, als in dein Können. Du kommst Dir in der Uniform wie ein chinesischer Kellner vor? Macht nichts, ist gut für das Geschäft. Hier ein wenig Ying-Yang, da einen Fächer, ein paar asiatische Waffen und alles, alles fancy. Da sollte einem wirklich nichts zu platt oder doof sein. Wie enttäuscht waren einige, als sie kurzhosige &#8220;Sifus&#8221; in ihren Hinterhofschwitzbuden obenohne sahen? Oh, heilige Holzpuppe!</p>
<p>Gib Deinen Schülern gleich die exotischen Waffen in die Hand. Es ist egal, ob es die Altvorderen machten oder nicht. Dies ist orginal und dies gibt mystische, sportwissenschaftliche Kräfte. Einfach nur auf den Sandsack bolzen ist ja nur für Blöde. Wie sagte mal einer. Klang etwa so. &#8220;Naja, ihr macht halt die Beinarbeit, bis die Füße brennen stattdessen.&#8221; (Tja, da fehlen euch diese Fantasy Adventure Methoden aus dem fernen, fernen und geheimnisvollen China.) Hier habe ich beschrieben, wie Du mit der Dienstleistung &#8220;Kampfsport&#8221; dem Trend &#8220;Fantasy Adventure&#8221; gerecht wirst. Wir sind halt alle ein wenig &#8220;<a href="http://www.bluna.de/" title="Wir sind alle ein bißchen Bluna" target="_blank">bluna</a>&#8220;.</p>
<p><strong>Das sich einspinnen &#8211; Cocooning </strong></p>
<p>Hier meint die gute Faith Popcorn bestimmt nichts Negatives. Wir Menschen brauchen nun mal eine gewisse &#8220;Geborgenheit&#8221;. Das Wort Cocooning oder Einkapslung wäre aber eine Stufe weiter. Und diese Stufe ist kritisch und ist im Kampfsport kritisch. Und ich denke, dass der Laden nicht so gut läuft, wie er laufen könnte, wenn Du Deinen Schülern nur eine soziale Gemeinschaft gibst. Hier muss man eine Stufe härter greifen und eine &#8220;verschworene Gruppe&#8221; bilden. Man hat ja schließlich eine ganz, ganz tolle Sache gefunden. Tja und dieser Trend, der im Kampfsport, wie auch in Sekten und Strukturunternehmen pervertiert wird und pervertiert werden muss, sollten wir uns im 3. Teil der Folge des &#8220;Big Kung Fu Swindel&#8221; anschauen. Also bleibt am Ball!</p>
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		<title>Kampfsport und Erfahrung, The Big Kung Fu Swindle Teil 1</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jun 2008 14:19:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wendelin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kampfsport]]></category>
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		<category><![CDATA[Systematik]]></category>

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Lange schon, wollte ich einen Artikel unter diesen Titel schreiben. Mittlerweile ist es mir klar, warum das nicht geht. Weil es ein reißerischer Titel ist, der der Sache nicht gerecht wird. Ich möchte es mal so sagen&#8230; Liegt da eigentlich ein Betrug vor. Aber schauen wir uns mal meine Geschichte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>The Big Kung Fu Swindel? </strong></p>
<p><img src="http://www.wingchun-online.de/blog/wendelin/wp-content/uploads/2008/06/kungfuswindel.jpg" alt="Kung Fu Swindel" align="middle" /></p>
<p>Lange schon, wollte ich einen Artikel unter diesen Titel schreiben. Mittlerweile ist es mir klar, warum das nicht geht. Weil es ein reißerischer Titel ist, der der Sache nicht gerecht wird. Ich möchte es mal so sagen&#8230; Liegt da eigentlich ein Betrug vor. Aber schauen wir uns mal meine Geschichte an.<span id="more-16507"></span></p>
<p>Noch vor einigen Jahren argumentierte ich &#8211; zusammen mit den unvergessenen &#8220;Doc Heftig&#8221; &#8211; über Auswüchse im Wing Chun. Lasst es uns doch einfach mal so nennen. Sicherlich attackierte Doc Heftig mit mir vor allem den &#8220;Mainstream&#8221;, der durch den großen bösen Verband, so nannten wir das, repräsentiert wurde.  Ich denke, dass man keine Namen nennen muss. Nicht, weil man jetzt nicht weiß, worum es geht, sondern eben weil der Verband eher stellvertretend wird, denn es geht nicht um ihn. Es geht vielmehr um Menschen in Verbänden. (Nein, keine Kopfverbände! ;o) )</p>
<p>Ein Verfechter des Mainstreams war ein Doktor der Chemie. Sicherlich ein gelehrter Mann. Dieser Doktor der Chemie geißelte Doc Heftig und meinen einen wegen mangelnder &#8220;Wissenschaftlichkeit&#8221;. Das tun solche Doctores eigentlich immer, denn sie wollen bei einer Erklärung exakt die Worte hören, die ihnen in arroganter Oberlehrerhabitu gefallen. Sie wollen gar nicht den Sinn verstehen. Bei einem Streit ging es um Eklektik und Systematik in den Kampfsportarten. Für mich sind z.B. die meisten Kampfsportarten eben nicht systematisch, sondern eher eklektisch, auch wenn sie sich &#8220;System&#8221; nennen. Und jetzt kommt natürlich keine Erklärung, die dem chemischen oder biologischen Institut gleich welcher Universität gefallen muss.</p>
<p><strong>System im Kampfsport:</strong></p>
<p>Ein System ist erstmal bezüglich seiner Aufgabe definiert. Also es dient in unserem Fall dem Kämpfen. Die Bewegungen sind die Teile des Systems, die über Prinzipien verbunden werden. Durch diese Verbindungen wird ein System mehr als seine Teile. Ein System ist dann nicht mehr systematisch zu nennen, wenn es die Aufgabe für die es konstruiert ist nicht lösen kann und/oder Teile enthält, die nicht zusammenspielen und/oder grob gegen die Prinzipien verstoßen. Ein System ist pragmatisch.</p>
<p>So, jetzt kommen die Anmerkungen. Da hier:</p>
<p>Ein System zum Fliegen ist z.B. ein Flugzeug. Ein Auto ist ein System zum Fahren. Es fliegt nicht.  (So was ist einem Doktor der Chemie nicht unbedingt gleich verständlich.)</p>
<p>Pragmatisch heißt, dass es sowohl in der Theorie (vom Gedanken her) als auch in der Praxis (eine reale Kampfsituation, die Anwendung) funktioniert. D.h. es ist auch damit erklärbar und sinnlich erfahrbar. Dieser pragmatische Ansatz läßt es uns strukturiert übermitteln. (Was nicht heißt, dass man es kapiert haben muss!)</p>
<p>Wenn ich schreibe, dass es nicht &#8220;grob&#8221; gegen die Prinzipien verstoßen darf, so muss ich die Grundsätze auch verstehen. Ich bin eben nicht gezwungen mich an ein Bewegungsmuster zu halten, wenn es gerade keinen Sinn macht. Grundsätze können Hierarchien und Ordnungen haben. Beispiel: Ein Flugzeug braucht meist beim Start sehr wohl Räder. Ein Zahnarzt verstößt täglich gegen Körperverletzung. Weil Körperverletzung grundsätzlich verboten ist. D.h. Im Wing Chun sollte ich &#8211; so mal als Beispiel &#8211; grundsätzlich die Linie halten. Würde dieser Grundsatz mein Gleichgewicht brechen, dann ist es besser diese aufzugeben. Es macht aber keinen Sinn Grundsätze die gelten am Ende auszuhebeln, da man ja eine &#8220;bessere&#8221; Methode hat. (3. Form Beispiel)</p>
<p>Viele Dinge gehen halt nur im Kopf. Wenn man versucht sich an diesen Dingen praktisch zu versuchen, dann wird man ziemlich scheitern. Eine Erklärung wie &#8220;Unter Stress sieht das halt alles anders aus.&#8221;, sollte man nicht unreflektiert stehen lassen. Es ist zu prüfen, ob hinlänglich der Theorie und der Praxis eine Einheit besteht. Wenn nicht, dann stimmt was nicht. Nun, dazu braucht man mehr aber Kopfgeburten und fehlgeleitete Erklärungsversuche, die sich an seinem &#8220;wissenschaftlichen&#8221; Horizont anlehnen. Der sich selbst gegenüber kritische Praktiker wird schnell Mangel in der Theorie erkennen. Man merkt eigentlich, &#8211; einen gesunden Ehrgeiz vorausgesetzt &#8211; dass der Hase eben so nicht läuft.</p>
<p>Das Ding ist wirklich so einfach wie ich schreibe. Und heute kann ich meine hilflosen Aufklärungsversuche nicht mehr verstehen. Eben, weil jeder, der intensiv im Kampfsport arbeitet und wirklich an sich und seiner kontinuierlichen Verbesserung tätig ist, dass sehr, sehr schnell merkt. Einer der das nicht tut, der Techniken verkaufen will oder einen geistigen Krampf hat, aber ansonsten eher ein fauler Mensch is, wird das eh nicht erfahren.</p>
<p>Dann kommen diese entgleisten Gestalten des Kampfsportes und jammern, dass sie betrogen worden sind. Meistens haben sie aber diese &#8220;tollen&#8221; Lehren nicht nur mit Ihrer Herzenstinte im Internet verteidigt, sondern  sie auch noch gegen Geld an andere verkauft.</p>
<p>Es war auch unheimlich schwer zu erkennen, dass diese Verbände eher wie ein Struktur-Unternehmen arbeiten. Die Pseudograduierungen dienten der Hierarchie der Einkommensebenen. Auf einem Lehrgang des Verbandes sagte auch ein Marketingmensch dann mal sowas, wie man könne das als Strukturunternehmen, aber auch als geniales Frenchisingkonzept bezeichnen. Hier wird dann die Sprache bis zur Unkenntlichkeit gedehnt und als Waffe gegen die Realität verwendet. Ohne Skriupel nennt man Leute, die nicht den &#8220;selben Weg&#8221;, &#8211; eben de, den man als Wahrheit erkannt hat -, als &#8220;Häretiker&#8221;, Abtrünnige, bestenfalls Idioten, aber auch lustigerweise als &#8220;Rebellen&#8221; bezeichnet.</p>
<p>Nun, wer einigermaßen meiner Ausführung folgt, wird zusammenfassen können, dass es um Methoden individueller Erfahrungen im praktischen Sinne bei Kampfsystemen geht. Und da gibt es sicherlich bessere und schlechtere. aber nur das läßt sich über Praxis und praktische Erfahrung &#8211; also viel Training &#8211; ermitteln.</p>
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