Archive for February, 2008

Der Marlboro-Cowboy starb an Lungenkrebs

Einfach auf das Bild klicken….

Bob I´ve got cancer

Und noch was skurriles zu diesem Thema:

Das Nichtraucherschutzgesetz ruft neue, ungewöhnliche Reaktionen auf den Plan. Ein Wirt aus Schleswig-Holstein will jetzt eine Kirche gründen, deren religiöse Handlung vor allem im Rauchen besteht.

Dirk Bruckner heißt der Mann, der nun allen allen Rauchern in seiner Umgebung Hoffnung gibt, nach wie vor in seiner Kneipe rauchen zu dürfen. Die Berechtigung um zum Glimmstängel zu greifen, gibt ihm seine neue Glaubensgemeinschaft.
“Unsere Christlich-Jüdische Kirche hat inzwischen mehr als 400 Mitglieder”, berichtet der 46-Jährige Gastronom. Das Gründungsprotokoll sei von ihm bereits an die Staatskanzlei in Kiel geschickt worden.
Bei ihm wird jetzt rauchen zur neuen religiösen Handlung. Wie die Katholiken ihren Weihrauch, will er mit seinen Kirchenmitgliedern die Nikotinstängel verbrennen. Dennoch bleibt abzuwarten ob der Wirt damit durch kommt.
Zwar will er sich diese religiösen Handlungen vom Staat nicht verbieten lassen, dennoch hat das Gesundheitsministerium dafür bereits klare Worte gefunden: Er “kommt damit nicht durch”.

Quelle: RP-Online, Panorama 

Ich persönliche hoffe aber, dass er mit dieser Nummer durchkommt. Er hat ja immerhin 400 Mitglieder dazugewonnen. Das finde ich mal eine tolle Geschichte.

Unterricht im Kampfsport

Mittlerweile hat im Internet dieser “nette” Clip eines unterrichtenden Japaners schon “Kultstatus” erreicht. Der freundliche Kampfsport-Lehrer zeigt sensibel und gefühlvoll wie Kämpfen funktioniert. Sportlich ambitioniert, engagiert und mit einem angenehm fehlenden Weichbild wird jungen Menschen in dieser Schule das Kämpfen beigebracht.

So ist es richtig! Mit klugen Worten wird dem Schüler Trainingsmotivation nahegelegt. Die Zusammenhänge werden erklärt und damit es keine weiteren unnötige Kontroversen gibt, wird der Schüler herzlich und pädagogisch motiviert.

Eine besondere Hand und eines guten Einfühlungsvermögens bedarf es bei der Betreuung von seinen Schützlingen auf Wettkämpfen. Auch hier zeigt ein Trainer Verständnis für die Anspannung und Probleme, die sich gerade vor Kampfbeginn einstellen können. Eventuell ist es auch eine Behandlung, die zur Motivation genommen wird, wenn der Wettkampf doch wieder Erwarten nicht so gut lief. Vielleicht ist auch der etwas eigenartige zitronengelbe Fightdress des Zöglings Anlass für dieses “Männergespräch”.

Bei diesem Herren handelt es sich um den beliebten Satoru Sayama. Ein Mann der ersten Stunde der Mixed Martial Arts. Wir lesen hier etwas über ihn:

“Shooto ist eine moderne Kampfsportart, die Mitte der 80er Jahre von Satoru Sayama in Japan ins Leben gerufen wurde. Satoru Sayama, vielen bekannt unter dem Namen „Tiger Mask“ aus dem Japanischen Pro-Wrestling, hat die meiste Zeit seines Lebens damit verbracht, Kampfsportarten wie Muay Thai, Sambo, Judo, Karate und das so genannte Catch-As-Catch-Can-Wrestling (Catch-Wrestling) zu trainieren und zu studieren und kam zu dem Entschluss, eine globale Kampfsportart zu entwickeln, welche die jeweils effizientesten Techniken aus den verschiedenen Bereichen verbindet. Er nannte diese Art des realen Kämpfens Shooto. 1986 fand in Japan die erste Amateur-Shooto-Veranstaltung statt und im Jahre 1989 konnte Saturo Sayama einem interessierten Publikum die ersten professionellen Kämpfe präsentieren.”

Aus Wikipedia Deutschland

Zu trainieren und studieren“, ja da haben wir es wieder und “die effizientesten Techniken verbinden“. So sieht dann das Training einer “globalen Kampfsporart” aus. Wer schreibt denn eigentlich solche Texte auf Wikipedia?

Mehr Biografisches findet sich auf den englischsprachigen Wikipediaseiten über “Tiger Mask”.

Wollt ihr Tigermask mal kämpfen sehen? Dann einfach hier klicken. Wie sage ich gerne: Das sieht immer alles ganz anders aus, wenn ein richtiger Gegner vor einem steht.

Ellbogenstöße im Ving Tsun (Wing Chun)

Des öfteren wird angesichts einiger Splatter-Ellbogenschlag-Orgien in einigen Bereichen behauptet, dass es keine Ellbogenschläge im Ving Tsun gebe. Dies ist definitiv falsch. Ich beziehe mich hier auf das Ving Tsun Wong Shun Leungs. In der 2. Form des Ving Tsuns, also der Cham Kiu, wird relativ am Anfang ein Ellbogenschlag ausgeführt.

er zeigt kein Ellenbogenschlag… nimmt sie nur zu Hilfe, um zu erklären, wie sich das Distanzverhalten bei falscher Drehung, negativ auswirkt.

Wurde unlängst mal wieder von einem selbsternannten Urgroßmeister behauptet. Das ist so diffus, wie falsch. Gehen wir mal die Grundsätze des Ving Tsun durch:

Wir versuchen mit der Faust zu treffen. Also “im Boxen” zu bleiben. Das gelingt uns nicht immer. (Es gelingt auch nicht immer Weltklasse-Boxern.) Es gibt verschieden Gründe, warum es uns passieren kann, dass der Gegner es schafft uns zu unterlaufen. Wir sind einfach Menschen und machen Fehler. Um wieder in unser Spiel zu kommen, brauchen wir dann diesen Ellbogenstoß, der gemeinhin “Lan-Sau” genannt wird.

Streng müssen wir unterscheiden zwischen Bewegung und Funktion. Eine Bewegung im Ving Tsun kann viele Funktionen oder Anwendungen im Kampf haben. Das sollte uns jetzt nicht weiter belasten. Wichtig ist nur, dass es den Ellbogenstoß in der Cham Kiu gibt und das er dort trainiert wird.

http://de.youtube.com/watch?v=FO5nQ9sCe6c

Der sympathische Großmeister des Ving Tsun Wong Shun Leung erklärt hier in diesem kleinen Videoschnipsel, den Laan-Sau in der Cham Kiu. Er befasst sich – so ist die Form aufgebaut – mit der Bewegung. Vorher zeigt er kurz eine Anwendung. Er erklärt anhand des Fauststoßes, die Kraftlinie des Ving Tsun auf der auch der Ellbogenstoß dann verläuft. Er zeigt, dass es dazu einer exakten Wendung braucht. (Man hat im Kampf oft die Linie verloren und es bedarf einer exakten Wendung.) Wenn diese nämlich nicht so gemacht wird, dann wird der Stoß des Ellbogens saft- und kraftlos. Hinterher zeigt er noch ein paar Übungen dazu.

Dazu braucht man kein kantonesisch können, noch muss man über 90 Stunden Videos in seinem Schrank aufbewahren. Es bedarf eine klaren und gesunden Menschenverstandes. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Umfrage bestätigt: Raucherbein ist nicht sexy!

Bob I´ve got cancer

Nachtrag:

“In Deutschland muss jährlich von 111000 tabakbedingten, frühzeitigen Todesfällen ausgegangen werden, das heißt täglich sterben ca. 270 Raucher oder Raucherinnen. Die durch das Rauchen verursachten Kosten (Kazinome, Herzkreislauf-Erkrankungen) schätzt die Deutsche Gesellschaft für Nikotinforschung auf 150 Milliarden Deutsche Mark”

Quelle: http://www.dhs.de/web/suchtstoffe/tabak.php

Continue reading ‘Umfrage bestätigt: Raucherbein ist nicht sexy!’