Die Gruppe die hier bei uns in Nürnberg im Kampfwerk trainiert, die trainiert Ving Tsun. Hier schreibe ich aber Wing Chun. Warum? Ganz einfach. Aus dem ganzen Wing Chun Online will ich die blöde Politik rauslassen. Sicherlich gelingt es uns nicht immer auf ganzer Basis sachlich zu diskutieren. Aber trotzdem sollten wir es hin- und wieder versuchen. Die Abgrenzungen durch mehr oder geschickte Namensgebungen von einander, führen leider zu nichts. Sicherlich gibt es im Wing Chun große Unterschiede. Diese sollten uns selber – und auch unseren Schülern, denen wir verpflichtet sind – möglichst auf sachlicher Ebene diskutiert werden. oder aber auf sportlicher Ebene. Persönliche Verwicklungen und Beleidigungen mögen zwar sehr ulkig sein, doch führen sie eher zu nichts. Deshalb haben wir hier Wing Chunler aus allen Familien eingeladen und hoffen, daß sie an unserem Projekt mitarbeiten werden.
Archive for June, 2006
Sicherlich sind die neuen Gerichtsurteile eine Hiobsbotschaft für die Forenwelt. Und nach der erzwungenen Schließung des WT4ums schreit der eine und der andere – zu Recht, dass die Meinungsfreiheit beschnitten worden ist. Wir sollten uns aber fragen, ob die Foren nicht am Ende eher der Desinformation, denn der Information galten. Ich persönlich habe mich bei dem eigenen Forum, dem Wing Chun Online Forum (weg nach Hack!) immer wieder gefragt, was das denn eigentlich soll. Auch für mich war es fragwürdig, ob ich ein Kommentar wie: “Wendelin, Du bist doof und hast vom Wing Chun keine Ahnung!” löschen soll oder zu Gunsten der Meinungsfreiheit lieber stehenlassen soll.
“Wendelin, Du bist doof!”, soll ich für diesen Satz Hostinggebühren zahlen, damit ich die Meinungsfreiheit schütze und fördere? Oder förderte ich am Ende nur die Kleinkariertheit und die Desinformation? Ich habe schon erschreckend dämliche Diskussionen über die Meinungsfreiheit führen müssen. Meinungsfreiheit scheint das Recht zu sein anonym seinen Dung über Leute auszuschütten, die bereit sind für ihr Handeln gerade zu stehen? Wenn man aber nichts mehr in die Foren schreibt? Überläßt man dann nicht eben diesen Idioten den freien Raum? Wie kann man sich dann noch wirklich informieren? Über unsere Werbehomepages? Soll denn kein Disput mehr sein? Aber ein Disput zwischen Nichtgleichgesinnten, ist der denn noch möglich? Man müßte das “Heise-Urteil” auch mal unter einem anderen Aspekt sehen. Einfach unter dem Aspekt, daß Idioten eine Atmosphäre der totalen Desinformation geschaffen haben. Beleidigungen und Verleumdnungen werden schlichtweg mit Kritik verwechselt. “Ich habe gehört, daß X gesagt hat” wird bedenkenlos ins Internet gestreut.
Die Zeiten des Usenets und der frühen Internetforen im WWW sind vorbei. Zum einen verkommene Werbeplattformen zum anderen öffentliche Anlaufstellen seinen Widersacher zu schmähen und zu beleidigen. Sicherlich waren diese Würstchen nur die geistigen Idioten, daß andere Halunken schlichterdings ihr Urteil vollstrecken konnten. Diese hirnschelligen Mausköpfe bereiten weitaus größeren und biestigeren Ratten der Szene den Boden ihres Unwesens. Machen wir uns klar. Kommunikation sollte liberal und frei sein. Aber auch nicht angreifbar durch Idiotie und Kleingeisterei. Meinungsfreiheit braucht keine Kontrolle, sondern funktionierende Plattformen.
Welch profunde Kenntnis doch Mitmenschen haben. Da schreibt einer, er hätte auf den Seiten von auch zu”Herrn XY” folgendes gelesen und so weiter und sofort und so´n blablabla…. Gut. Also ehrlich! Ich muss leider auch manchmal zur Meinungsbildung auf das Web zurückgreifen. Es geht mir da nicht viel besser, als einigen Zeitgenossen. Warum auch. Wenn ich was über Afrika oder Honolulu, über die Mongolen oder den Japanern etwas wissen will, dann kann ich ja da nicht immer gleich vorbeischwirren, oder? Also klar Rechner an und dann mal in das Netz sehen.
Der Kuss einer schönen Frau ist mir mehr wert als die Worte eines Mannes! Hat das was mit Wing Chun zu tun? Nichts…. Aber Geschmarri hat halt nichts mit Wing Chun zu tun. Sparring hat auch nix mit Kämpfen zu tun. Wir haben draußen ein paar Penner gefragt, die wussten, dass ein Trainingsort kein Raufplatz ist. Habe innerlich paar glückliche und paar schwere Tage gehabt. Warum ist es so schwer zu kapieren: Kämpfen und Sparring sind zwei paar Stiefel! Sparring ist ein gemeinsames Training! GEMEINSAM heißt zusammen. Kooperativ. Wir lernen von einander. Wenn ich Sparring mache ermuntere ich meine Schüler. Soll flutschen, Spaß machen … soll lehrreich sein. Das geht nur mit Vertrauen…. Naja … ach ja … ein Ort, an dem trainiert wird ist kein Raufplatz! Da verkehren Menschen. Auch wenn wir Kampfsport machen. Kämpfen heißt einen anderen Menschen verletzen. Ihm mehr Schaden zufügen, als er Dir zu fügen kann. Training heißt fördern!
Dazu habe ich eine schöne Site gefunden: Wing-Chun-Archiv, die Schmetterlingsmesser Hier sieht man verschieden Bart-Cham-Dao und diverse Formen.
“I made this ultimate dao for my fellow Wing Chun brothers.This dao is a replica of the one given to my Sifu, Master Tommy Y.K. Yuen by the late Master Wong Shun Leung.” Also so sehen Daos aus – beachtet den Haken – die Wong Shun Leung seinen Schülern schenkte: Schöne Messer, nicht? Wenn Ihr mehr darüber wissen wollt: http://uk.geocities.com/alvin20008/Bat_Jam_Dao.html
Iraqi Tae Kwon Do Team Kidnapped
In Baghdad, coaches, athletes and families gathered Thursday at the capital’’s taekwondo union, consoling one another and waiting for news about 15 martial arts competitors — including five members of Iraq’’s national taekwondo team and the only Iraqi to win a medal at an Asian regional competition in April — who were abducted Monday on the dangerous desert road between Fallujah and Ramadi. The athletes, dressed in track suits and athletic shoes, had been heading to neighboring Jordan for a vacation. Jamal Abdul Karim, head of the Iraqi Taekwondo Union, said he and other employees of the club each gave a year’’s salary Thursday to raise the $100,000 ransom demanded by someone claiming to be an intermediary for the captors. “We”ve been praying from the bottom of our hearts to get them released,” said Aqeel Abdul-Karim, 26, an employee of the club and friend of the kidnapped athletes.
Link hier zu findet sich unter: Auf News24
Ich habe da nochmal ein wenig recherchiert. Konnte ich mir auch nicht vorstellen, wäre aber eine witzige Ente gewesen. So ist es aber bittere Realität. Da wurde also gleich eine gesamte Staffel Selbstverteidiger Hopps genommen. Und dann auch noch das eigene irakische Taekwon Do Team.
So sehen solche Sachen im Dojo aus. Bitte denkt in Zukunft daran, daß der Dojo (Kwoon für uns Chinesen) nicht Bagdad ist. Tja … und was lernen wir daraus? Klar, nix wie immer ….
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